Junge Landsmannschaft Ostdeutschland - Marschieren statt umkehren

Die Junge Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) hat seit Monaten anlässlich des 13. Februar für Demos in Dresden mobilisiert. Ihr Ziel: Sie will sich nicht wieder blockieren lassen.
Die JLO entstand 1991 als Jugendorganisation des Vertriebenenverbandes "Landsmannschaft Ostpreußen e.V." (LO). Eine schleichende Radikalisierung der Organisation trieben NPD-Kader voran. 1999 sah sich die LO genötigt, sich von ihrem Jugendverband zu trennen, um nicht ihre staatliche Unterstützung zu gefährden. Bis 2004 blieb sie als "gemeinnützig" anerkannt.
Wo die Grenzen ihres Deutschlands liegen, offenbart eine Grafik auf der Webseite. Unter dem Titel "Unsere Karte zeigt die BRD mit Ostdeutschland" ist Danzig, Ostpreußen, Memelland, Warthegau, Schlesien, Sudentenland und Ostmark wieder heim ins "Reich" gekommen. "Ostdeutschland ist uns zu wertvoll, um es anderen zu überlassen" schreibt der Verein - wohl bewusst doppeldeutig.

Vollständiger Text/ cały tekst: http://taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/marschieren-st...
Veröffentlichung/ data publikacji: 13.02.2011