Erinnerung ohne Versöhnung

Der von der schwarz-gelben Koalition geplante Gedenktag für Vertriebene gefährdet den von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) vorangetriebenen Aussöhnungskurs gegenüber Polen. Das polnische Außenministerium und polnische Kommentatoren reagierten kritisch auf die Absicht der Bundestagsmehrheit von Union und FDP, den 5. August zum Gedenktag für Vertriebene zu machen. Der gegen den Widerstand aller drei Oppositionsfraktionen am vergangenen Donnerstag beschlossene Antrag bezieht sich ausdrücklich auf die Charta der deutschen Heimatvertriebenen vom 5. August 1950 und bezeichnet diese als Meilenstein auf dem Weg zu Integration und Aussöhnung.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 16.02.2011