Seltsamer Babyboom im Osten

Ein kurioser Fall beschäftigt gerade die Staatsanwaltschaft in Brandenburg: Dort hat die AOK Anzeige gegen das Klinikum in Schwedt und dessen früheren Chefarzt der Gynäkologie gestellt. Wegen 400 angeblicher Notgeburten von Frauen aus Polen, die in Schwedt niederkamen.

"Es klingt wie eine Schwejkiade", sagt AOK-Sprecher Jörg Trinogga. "Aber wir meinen es ernst." Die Sache ist die: Nach der Grenzöffnung 2004 erlebte Schwedt, eine 36 000 Einwohner zählende Grenzstadt in der Uckermark, einen wahren Babyboom. Keinen einheimischen, sondern einen importierten. Etwa 400 Frauen aus Polen, die angeblich als Touristinnen im eher unspektakulären Schwedt unterwegs waren, ließen sich zwischen 2004 und 2007 ins Klinikum bringen, wo sie eine Notgeburt hatten.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 10.04.2008