Griechische Schnäppchen

Bild und viele andere Blätter interessieren sich kaum für die wahren Schuldigen. Die ganze Nation bietet ein viel besseres Feindbild. "Faule" und "dumme" Griechen geben dem europäischen Volkszorn immer neue Nahrung. Glaubhafte Solidarität Europas sucht man nicht nur in der veröffentlichten Meinung vergebens. Auch viele europäische Staatschefs und Währungshüter wollen von Griechenlands Notlage profitieren.
Das neoliberale Prinzip feiert noch immer fröhliche Triumphe: Erst ruinieren wir das Land, dann teilen wir uns das verbliebene Tafelsilber. So sehen "feindliche Übernahmen" der klassischen Art aus, unter anderem beraten von der Deutschen Bank (!) und Credit Suisse.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 27.05.2011