Von Züllichau nach Sulechów

Im Jahre 1986 fuhren die beiden zum ersten Mal zurück, erst in Siegfried Reimanns Geburtsort Ulbersdorf (heute Wegrrzynice) und dann in die Kreisstadt Züllichau (Sulechów). Trotz der Zerstörungen und Veränderungen erinnerte noch vieles an ihre Kindheit. Auch die neuen Bewohner des Hofes in Ulbersdorf betrieben Landwirtschaft. Und in dem Haus in Züllichau, in dem Edeltraud Reimann aufgewachsen ist, gibt es wie damals noch heute eine Apotheke.
Gemeinsam mit anderen Vertriebenen suchte man Kontakt zu den Lokalpolitikern von Sulechów. In dem früheren Bürgermeister Ignacy Odwazny sowie dem Vorsitzenden des heimatgeschichtlichen Vereins Marek Mackowiak fand man aufgeschlossene Partner. So wie in vielen Orten der einstigen Neumark wurde auch in Sulechów ein Gedenkstein aufgestellt, der an die früheren Züllichauer erinnert. Er wurde 1993 auf dem ehemaligen Marienfriedhof am Krankenhaus errichtet.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 09.06.2011