Die Gewalt und das Kreuz

Zwölf Filme im Wettbewerb, neun zur Information: Michal Chacinski, der neue Künstlerische Direktor des nationalen polnischen Spielfilmfestivals in Gdynia, hat das Programm radikal entschlackt. Seine Strategie war es, nur die ästhetisch anspruchsvolleren Produktionen zu zeigen, ein Drittel weniger Filme als sonst. Das kommerziell ausgerichtete Genrekino blieb draußen, vor allem jene Komödien, die in den vergangenen Monaten mit jeweils rund einer Million Zuschauern die Spitze der Publikumsgunst markierten. Schade, denn gerade solche Arbeiten können Auskünfte über Träume und Obsessionen einer Gesellschaft geben. Die Anzahl polnischer Spielfilme, die pro Jahr in die einheimischen Kinos kommt, hat sich übrigens bei rund 35 stabilisiert. 5,4 Millionen Zuschauer wollten sie 2010 sehen; das sind 14,4 Prozent der Gesamtbesucherzahl.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 16.06.2011