Steine für die Erinnerung

Die kleine Mathel Cohn wurde kein Jahr alt. Ihr kurzes Leben endete 1943 in Auschwitz. Der einzige Grund: Ihre Eltern waren Juden. Sie arbeiteten als Zwangsarbeiter auf dem landwirtschaftlichen Staatsgut Schweizerhaus in Seelow.
Jahrzehnte wurde über diesen Teil der Stadtgeschichte geschwiegen, der jüdische Friedhof zu DDR-Zeiten asphaltiert, alle Erinnerung ausgelöscht. Die Stolpersteine rufen in Erinnerung, was Wegsehen anrichten kann. Und dass eigene Geschichte überall zu finden ist, wenn man bereit ist, sich ihr zu stellen.

Vollständiger Text/ cały tekst: http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/924170/
Veröffentlichung/ data publikacji: 09.08.2011