Sinti und Roma müssen für sich selbst sprechen

Sie engagieren sich für die Vernetzung von Sinti und Roma in Deutschland und haben den Verein Amaro Drom gegründet. Worum geht es Ihnen dabei?
Vor allem geht es uns um Empowerment, Mobilisierung, Eigenverantwortung, Engagement, Ehrenamt. Bisher war ein starker Paternalismus gegenüber den Roma zu spüren, der diese wiederum in eine Art selbst verschuldeter Unmündigkeit brachte. In unserer Arbeit haben wir erkannt, dass die Jugendlichen für sich selbst sprechen wollen. Wir versuchen die Roma-Jugendlichen in ihrem Selbstwertgefühl zu stärken und ihnen zu sagen, dass sie ein Mitspracherecht bei der Gestaltung der Gesellschaft haben, auch wenn sie in Deutschland beispielsweise nicht wählen dürfen. Das versuchen wir in einer Weise, die den Jugendlichen entspricht, damit diese das Projekt weiter tragen können und wollen. Wir organisieren Veranstaltungen, Workshops, es wird eine Sommerakademie geben.

Vollständiger Text/ cały tekst: http://www.stiftung-evz.de/themen/sinti-und-roma/interview-h...
Veröffentlichung/ data publikacji: 28.08.2011