Euro-Krise: Barroso macht sich für Eurobonds stark

Die EU müsse bei der Gemeinschaftsmethode bleiben, betonte Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso am Mittwoch. Er räumte das bisherige Scheitern in der Euro-Krise ein. Die zwischenstaatliche Zusammenarbeit sei kein Weg in die Zukunft. Die Währungsunion könne nicht funktionieren, wenn Entscheidungen immer nur einstimmig gefällt werden. "So geht es nicht weiter, wir brauchen mehr nicht weniger sondern mehr Europa."
Auch der polnische Finanzminister und aktuelle EU-Ratsvorsitzende Jacek Rostowski warnt vor einem Auseinanderbrechen der Eurozone. "Heute dürfen wir keine Zweifel daran haben, dass Europa in Gefahr ist", sagte Rostowski am Mittwoch vor dem Europaparlament in Straßburg.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 15.09.2011