Zum Umgang mit jüdischen Spuren im Oderbruch (Barnim-Lebus)

Das Oderbruch beginnt etwa bei der Stadt Lebus, erstreckt sich von Südosten nach Nordwesten ca. 56 km lang und endet etwas unterhalb des alten Fischer- und Schifferstädtchens Oderberg. In den Städten am Rande des Bruchs gab es wie anderswo auch seit dem 17. Jahrhundert jüdische Mitbürger, deren Präsenz, deren kulturelle wie religiöse Eigenheiten und deren Geschäftstätigkeit bis in die 1930er Jahre als untrennbare Bestandteile zum kleinstädtisch geprägten Leben gehörten. Jüdische Gemeinden gab es in Oderberg, Bad Freienwalde, Wriezen, Seelow und Küstrin (Kostrzyn). Im 19. Jahrhundert konnte sich außerdem in Groß Neuendorf, mitten im Oderbruch, auf eine private Initiative hin eine selbstständige jüdische Gemeinde mit eigener Synagoge und eigenem Friedhof bilden, die aber keinen langen Bestand hatte.

Bad Freienwalde (Oder)

Als Kurfürst Friedrich Wilhelm durch das berühmte Privileg vom 21. Mai 1671 nach etwa 100 Jahren Vertreibung erneut Juden in die Mark Brandenburg kommen ließ, dauerte es nicht lange, bis sie auch in der späteren Kur- und Badestadt Freienwalde ansässig wurden. Der erste nachweisbare Schutzjude hieß Isaac Levy, dem 1674 und 1677 ein Schutzbrief für Freienwalde einschließlich der Konzession zum Wollhandel ausgestellt wurde. Die Freienwalder Schutzjuden erwarben noch im 17. Jahrhundert ein Stück Land „bei den weißen Sandgruben“ am Fuße des Galgenbergs zur Anlage ihres Begräbnisplatzes, heute das einzige noch sichtbare Zeugnis einstigen jüdischen Lebens in Bad Freienwalde. Das an einem Hang liegende Friedhofsareal ist von einer niedrigen Feldsteinmauer umgeben, an der man Spuren mehrfacher Erweiterung erkennen kann. Bei seiner Auflassung gab es hier 120 Grabstätten, von denen viele die Naziherrschaft überdauert hatten.

Erst nach 1945 begann die Zerstörung des Friedhofs. Zwischen 1948 und 1950 ließ die Stadtverwaltung das Gelände abräumen und einebnen. Am oberen Ende der terrassenförmigen Anlage steht seitdem ein umfunktionierter Grabstein mit der Inschrift "Gewidmet den jüdischen Bürgern der Kreisstadt Bad Freienwalde/Oder“. Bei Arbeiten an der Mühlenfließaue wurde 1996 der bisher einzige Grabstein von diesem „Guten Ort“ wieder gefunden. Er diente zur Uferbefestigung des Mühlenfließes und stand einst auf dem Grab des 1836 geborenen und 1857 gestorbenen Isaak, Sohn des Ascher Halevi. Dieser Stein steht seit 1998 wieder auf dem Freienwalder jüdischen Friedhof, wenn auch nicht an seinem ursprünglichen Platz.

Kurz vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahre 1932 gab es in Bad Freienwalde noch 13 jüdische Familien. Im Jahre 1933 kam es in der alten Kur- und Badestadt zu ersten Ausschreitungen gegen jüdische Geschäfte, deren Ausmaß sich aber noch in Grenzen hielt. Am Morgen des 10. November 1938 steckten SA-Leute die Bad Freienwalder Synagoge in Brand. Das Gebäude in der Fischerstraße neben der Judentreppe brannte aber nur teilweise aus. Nach der Wiederherrichtung wurde es zunächst von einer nichtjüdischen Familie bewohnt, die im Hause einen kleinen Handwerksbetrieb unterhielt. Dann stand es einige Zeit leer und wurde 1969 abgerissen. Oberhalb der Judentreppe, die zur Synagoge hinunterführte, steht seit 1998 ein Gedenkstein zur Erinnerung an das zerstörte Gotteshaus. Hier hält die Evangelische Kirchengemeinde jährlich am 9. November eine Gedenkfeier mit anschließender Andacht in der Nikolaikirche ab.

Zu den Ereignissen in der so genannten Reichskristallnacht und zur anschließenden massiven Judenverfolgung haben die meisten Bad Freienwalde geschwiegen, auch wenn so manchem leise Skrupel gekommen sein mögen. Andere spürten Angst und blankes Entsetzen, doch die meisten verharrten in Gleichgültigkeit, bewusstem Wegsehen, Unwissenheit oder empfanden ein gewisses Einverständnis für den Umgang der Nazis mit ihren jüdischen Mitbürgern.

Wriezen

Der erste Jude in Wriezen, der in den Akten erwähnt wird, war Moses Levin, dem 1677 für sich und seine Familie in Wesel am Niederrhein ein Geleit- und Schutzbrief ausgestellt wurde. Die Wriezener Juden hielten sich zunächst nach Freienwalde, wo sie gemeinsam mit den dortigen Glaubensgenossen „ihre Begräbnisse aldort zusammen haben“. Als aber 1725 der Wriezener Jude Samuel Jacob gestorben war und in Freienwalde beerdigt werden sollte, verlangte der Kriegs- und Domänenrat Wittich für die entsprechende Erlaubnis zwei Reichstaler Gebühr.

Daraufhin erwarben die Wriezener Juden „in der bürgerlichen Freiheit, neben der Alten Schinder Kute“ für 9 Taler ein Stück Land zur Anlage eines eigenen Begräbnisplatzes. Um 1840 und 1879 war jeweils eine Erweiterung des Friedhofs erforderlich geworden. Mit 133 teilweise kunstvoll gearbeiteten Grabsteinen aus dem 18. bis 20. Jahrhundert und weiteren 17 Grabstellen ohne Steine gehört er heute zu den besterhaltenen und größten jüdischen Friedhöfen im Oderland. Schon in den 1950er Jahren wurde einiges für die Anlage getan, die sich heute als gepflegt darbietet. Am Portal ist eine Gedenktafel eingelassen, auf der die Worte „Gedenkstätte Jüdischer Friedhof. Schützt die Anlage“ zu lesen sind. Dieser „Gute Ort“ hat ein Todesdatum. Es ist der 27. April 1940, an dem der Kaufmann Leopold Bilski (1870-1940) als letzter beigesetzt wurde.

Die Nazis ließen den Friedhof weitgehend in Ruhe. Seine schlimmste Schändung erlebte er im Jahre 1993, als zwei minderjährige Wriezener Jugendliche mehrere Steine umwarfen, einige dabei schwer beschädigten und auf Mauer und Steine rechtsradikale Sprüche sprühten. Sie haben die Tat aus Langeweile, dumpfem Unwissen und allgemeiner Orientierungslosigkeit, die für nazistisches Gedankengut ein guter Nährboden ist, begangen. Nach den Untersuchungen folgten Reue und eine angemessene Strafe, die vorwiegend aus Hilfeleistungen bei der Beseitigung der Schäden bestand. Einige Spuren dieser Schändung werden auf immer bleiben.

1819 kaufte die jüdische Gemeinde das in der Mauerstraße gelegene Wohnhaus Nr. 316 des Hechtreißers Schüler und baute auf dem Hof dieses Hauses die erste Wriezener Synagoge. Deren Einweihung wurde am 29. Dezember 1820 gefeiert. Wegen des zunehmend schlechten Bauzustands dieser Synagoge wurde in den Jahren 1884 bis 1886 der Bau einer neuen geplant und in die Tat umgesetzt. Der neue Synagogenbau samt Gemeindehaus und Lehrerwohnung trug repräsentativen Charakter. Man betrat die Synagoge von der Gartenstraße aus durch ein von Säulen flankiertes Portal, über dem auf der Dachbrüstung die Moseschen Gesetzestafeln thronten.

Am frühen Morgen des 10. November 1938 liefen drei bekannte Wriezener SA-Männer mit Benzinkanistern über den Markt in Richtung Tempel, wie die Wriezener die Synagoge zu nennen pflegten. Wenig später loderten von dort hohe Flammen. Die Feuerwehr wartete mit dem Schlauch in der Hand und hatte Order, nicht eher einzugreifen, bis das Gebäude heruntergebrannt war. Die Ruine wurde später auf Abbruch verkauft und die letzten Reste bei der Enttrümmerung der schwer kriegszerstörten Stadt gegen Ende der 1940er Jahre beseitigt. Seit 1988 erinnert eine Gedenktafel an den einstigen Standort der Synagoge.

Oderberg

Auch in Oderberg ließen sich im letzten Viertel des 17. Jahrhunderts die ersten Juden nieder. Der Chronist Fischbach berichtete 1786 über die Oderberger Juden: „Von der Judenschaft hierselbst lässt sich nichts weiter sagen, als daß sie Anno 1785 mit Ausschluß des Schulmeisters 45 Seelen stark ist und aus 6 Familien bestehet. Sie haben auch ihre eigene Schule oder Bethaus, und einen besonderen Begräbnisplatz außerhalb der Stadt.“

1824 wurde in der Rittergasse eine Synagoge errichtet. Sie war ein rechteckiger Fachwerkbau aus Eichenholz mit Backsteinausfachung. Im Westen war dem Gebäude ein schmaler Vorraum vorgelagert, während sich der Eingang an der Nordseite befand. Am Südende des Vorraumes lag der Aufgang zur Frauenempore, die von runden hölzernen Säulen getragen wurde. Die Synagoge in der Rittergasse hatte nur etwas mehr als 100 Jahre Bestand, denn 1926 wurde sie wegen Baufälligkeit abgerissen. Zu jener Zeit bestand auch keine reguläre jüdische Gemeinde mehr in Oderberg. Die wenigen noch hier lebenden jüdischen Familien hielten sich bis zum Schluss zur Gemeinde in Angermünde.

Der jüdische Friedhof Oderberg wurde weit außerhalb der Stadt angelegt und hat um 1700 schon bestanden. Möglicherweise reicht er bis ins 17. Jahrhundert zurück. Das Friedhofsareal liegt auf dem „Mönkefeld“, von alten Eichen umgeben, am Südhang der zur Oder steil abfallenden uckermärkischen Höhen. Das etwa 35 Meter im Quadrat messende Gelände schließt eine prähistorische Steinsetzung vermutlich aus der Steinzeit ein, den so genannten Oderberger Steinkreis. Über diesen ist so gut wie nichts bekannt.

Auf der denkmalgeschützten Anlage sind insgesamt noch 43 Grabstellen erhalten, denen aber teilweise die Grabsteine fehlen. Die älteste erhaltene Grabstelle ist die des Israel Gutherz (1809-1848), während die letzte Bestattung 1933 stattfand. Während der Nazizeit wurde der Oderberger jüdische Friedhof geschändet und die Grabsteine auf einen Haufen geworfen. 1944 erfolgte dann noch der Zwangsverkauf für 100,- RM an die Stadt. Schon bald nach dem Krieg begannen Oderberger Bürger mit Aufräumungsarbeiten und führten die Grabsteine wieder an ihre ursprünglichen Standorte zurück.

In den folgenden Jahrzehnten war dieser jüdische Friedhof einer der am besten gepflegten weit und breit. 1993 und 1995 ermöglichten einige großzügige Spenden die Instandsetzung der Gräber und den Bau einer neuen Umzäunung.

Seelow

Die ältesten Nachrichten über jüdische Mitbürger in Seelow finden sich erst 1737 in den Seelower Schöppenbüchern, in denen der Schutzjude Wolff Levin verzeichnet ist. 1801 lebten 20 jüdische Bewohner in der Stadt, die erst 1830 eine feste Gemeinde bildeten, zu der sich auch die jüdischen Kaufleute in den umliegenden Ortschaften hielten.

Schon um das Jahr 1800 hatten sie ein Stück Land am Ende der Hinterstraße erworben, um hier einen Friedhof anzulegen. 1866 kaufte die jüdische Gemeinde vom Ackerbürger Weinberg das alte Küsterhaus, das hinter dem heutigen Gebäude des CVJM zwischen Kirchstraße und Breiter Straße stand. In diesem Gebäude befand sich bis 1930 die Synagoge.

1878 lebten in Seelow 18 jüdische Familien mit etwa 60 Angehörigen. Die Gemeinde vergrößerte sich im Jahre 1897 erheblich, als der Groß Neuendorfer Synagogenbezirk gegen dessen Willen auf staatliche Anordnung mit dem Seelower vereinigt wurde. Im 20. Jahrhundert nahm die Zahl der Gemeindeglieder stetig ab, bis um 1930 im ganzen Synagogenbezirk nur noch 17 Personen jüdischen Glaubens lebten.

Als Zeichen des Niedergangs der jüdischen Gemeinde muss man den Verkauf des Friedhofsareals an die Stadt werten. 1910 gab es nur noch sechs jüdische Einwohner in Seelow. Das traurige Schicksal des jüdischen Begräbnisplatzes, auf dem zwischen 1800 und 1876 immerhin 80 Bestattungen stattfanden, nahm in der berüchtigten Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 mit ersten Zerstörungen seinen Anfang. Damals sollen hier noch 20 Grabsteine gestanden oder gelegen haben, die wohl in den ersten Nachkriegsjahren unter Einebnung der Gräber abgeräumt wurden.

Aufgrund einer privaten Initiative legte das Stadtbauamt 1949 einen Plan zur Umgestaltung des Judenfriedhofes in eine Gedenkstätte vor, der aber nie verwirklicht wurde. Ende der 1950er Jahre baute man die Brennerei des ehemaligen Seelower Domänengutes um. Bei dieser Gelegenheit wurden die letzten Reste des Friedhofs beseitigt, dessen Areal seitdem als Parkplatz dient.

Groß Neuendorf

Mitte des 19. Jahrhunderts gründete der Berliner Getreidegroßhändler Michael Sperling, dessen Familie bereits zuvor ein ansehnliches Sommerhaus im Ort besaß, in Groß Neuendorf eine Filiale seines Unternehmens. Die günstige Verkehrsanbindung an die Oder scheint den Ausschlag dafür gegeben zu haben. Sie verband das Oderland mit den Großstädten Breslau und Stettin, während Berlin und andere Orte über Kanäle erreicht werden konnten. Als Sperlings Betrieb expandierte, holte er als Arbeiter auch Glaubensbrüder ins Oderbruch, die er in Groß Neuendorf ansiedelte.

1847 wurde eine jüdische Gemeinde in Groß Neuendorf und Letschin mit Sitz in Letschin gegründet. Stifter des Synagogenverbandes war der Kaufmann Michael Sperling (1803-1866), der auch den Friedhof in Groß Neuendorf anlegen ließ und hier begraben liegt. Auf seinem Grabstein ist noch heute zu lesen: „Stifter des hiesigen Synagogenverbandes sowie der Gründer dieses Friedhofes.“ Allerdings ist er nicht der erste, der hier bestattet wurde. Ungeklärt ist, was es mit den Kindergräbern im linken hinteren Friedhofsteil auf sich hat. Sie sind recht zahlreich und offensichtlich auch älter als bisher angenommen. 1865 kam es zum Bau einer Synagoge. Sie wurde nach hinten an ein niedriges Haus angebaut, in dem damals Arbeiter der Firma Sperling wohnten. Man muss heute genau hinsehen, um in dem Anbau das einstige Gotteshaus zu erkennen. Die neugotischen Spitzbögen der Fenster sind zugemauert, aber man kann ihre Form noch erkennen. Das Gewölbe ist unter einer Zwischendecke verborgen. Am Vorderhaus weist eine Tafel auf das Gebetshaus hin. Hier wurden bis 1910 Gottesdienste gehalten.

Von 1992 bis 1994 wurde der verwahrloste jüdische Friedhof unter Beteiligung von Jugendlichen des CVJM wiederhergerichtet und weitgehend restauriert. Die Ummauerung ist seitdem auch wieder komplett. Hinter dem schlichten schmiedeeisernen Eingangstor, verziert mit der Menora, sind 29 teilweise wieder aufgestellte Grabsteine zu sehen. Die großen Steine zeugen vom Wohlstand der Groß Neuendorfer Juden in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Auf ihnen stehen zumeist die Namen Sperling, Hartwich, Cohn und Baumgarten.

Küstrin/Kostrzyn

Seit 1945 ist Küstrin eine geteilte Stadt, ähnlich wie Guben/Gubin oder Frankfurt (Oder)/Słubice. Der deutsche Teil heißt Küstrin-Kietz, der polnische Kostrzyn, die Grenze aber zwischen Deutschland und Polen zieht sich mitten durch die Altstadt von Küstrin. Die ehemalige preußische Festung, vielmehr was der Zweite Weltkrieg davon übrig ließ, liegt auf der polnischen Oderseite.

Bis 1812 durften sich in der Festungsstadt Küstrin keine Juden ansiedeln. Erst ab 1814, als die französische Besatzung die Festung übergab, scheinen die ersten Familien ansässig geworden zu sein, ausgestattet mit bürgerlichen Rechten, die man ihnen auf Grund der preußischen Reformen nunmehr gewährte. Über die jüdischen Mitbürger der Stadt Küstrin ist bisher nur wenig bekannt.

Der jüdische Friedhof befindet sich in der Neustadt in unmittelbarer Nähe des Güterbahnhofs. Das dreieckige, von einer Backsteinmauer eingefriedete Gelände an der ul. Mickiewicza ist heute völlig abgeräumt. Nur bei genauerem Hinsehen finden sich einige wenige Bruchstücke zerschlagener Grabsteine. Nach dem Ersten Weltkrieg hatte sich die jüdische Gemeinde ganz in der Nähe ihres Begräbnisplatzes in der Stülpnagel-Straße, heute ul. Kościuszki, nochmals eine neue Synagoge erbaut. In der sog. Reichskristallnacht brandschatzten die Nazis dieses Gotteshaus.

Die schweren Zerstörungen gegen Ende des Zweiten Weltkriegs haben alle bis dahin noch sichtbaren Spuren jüdischen Lebens in dieser Stadt getilgt. Im Boden des am Güterbahnhof gelegenen, heute grabsteinlosen jüdischen Friedhofes ruhen die Gebeine der jüdischen Küstriner, die das Alltagsleben in der alten Festungsstadt Küstrin über 200 Jahre lang mitgeprägt haben.

17. Juni 2007, Groß Neuendorf, Workshop: Jüdische Spuren in der deutsch-polnischen Grenzregion

 

 

Literatur

Rudolf Schmidt, Zur Geschichte unserer heimischen jüdischen Gemeinden. Nach einem am 25. November 1928 im Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Eberswalde gehaltenen Vortrag, Eberswalde 1929

Reinhard Schmook, Jüdische Reminiszenzen im Oderland, in: Nachrichtenblatt des Vorstandes der Jüdischen Gemeinden in der Deutschen Demokratischen Republik, September 1985, S. 8 ff.

Michael Brocke, Eckehart Ruthenberg, Kai Uwe Schulenburg, Stein und Name. Die jüdischen Friedhöfe in Ostdeutschland (Neue Bundesländer/ DDR und Berlin), Berlin 1994

Wolfgang Weißleder, Der Gute Ort – jüdische Friedhöfe im Land Brandenburg, Potsdam 2002

Hans Keilson, Das Leben geht weiter. Eine Jugend in der Zwischenkriegszeit, Berlin 1933

Rudolf Schmidt, Bad Freienwalde (Oder). Geschichte der Stadt in Einzeldarstellungen. Band 1, Bad Freienwalde (Oder) 1934 ( = Oberbarnimer Heimatbücher, 13. Band), S. 149 f.

J. Hellmut Freund, Vor dem Zitronenbaum. Autobiographische Abschweifungen eines Zurückgekehrten, Frankfurt a. M. 2005

Rudolf Schmidt, Wriezen. Geschichte der Stadt in Einzeldarstellungen. 1. Band, Bad Freienwalde (Oder) 1931 (Oberbarnimer Heimatbücher, 11. Band), S. 235 ff.

Brigitte Heidenhain, Juden in Wriezen. Ihr Leben in der Stadt von 1677 bis 1940 und ihr Friedhof. Potsdam 2007 (Pri ha-Pardes Band 1)

Horst Fleischer, Chronik von Oderberg, Oderberg 2005

A. F. Karstedt, Beiträge zu einer Chronik der Stadt Seelow, Seelow 1878, S. 130 ff.

Groß Neuendorf a/Oder gestern und heute. Geschichte und Informationen, Band 1.

Groß Neuendorf 2003, S. 30 ff.

Wilhelm Grunow, Die 725jährige Oder- und Warthestadt Küstrin. 1232-1957, Berlin 1957, S. 26

Frank Lammers, Küstrin. Stadtgeschichte und Stadtverkehr, Berlin 2005, S. 180