Jüdisches Museum bricht Schultour nach antisemitischen Äußerungen ab

Mit den Worten „kein Bock auf Juden-Gebrabbel“ sind am Freitag Mitarbeiter des Jüdischen Museums Berlin an der Johannes-R.-Becher-Oberschule in Erkner (Oder-Spree) brüskiert worden. Anstatt, wie geplant, ihre Ausstellung in der Turnhalle aufzubauen und die Workshops für den Projekttag vorzubereiten, machte das Team sofort kehrt und verließ die Stadt.
Erst am Vortag waren die Mitarbeiter auf dem Schulhof der Carl-von-Ossietzky-Schule in Werder (Potsdam-Mittelmark) so massiv bedroht und beleidigt worden, dass sie die Polizei rufen mussten. Laut Medienberichten wurde ihnen unter anderem „Euch hätte man früher vergast“ entgegen gerufen. Die Lehrer hätten zunächst nicht reagiert, sodass die Polizei alarmiert werden musste. Die Ossietzky-Schule gehört zu den „Schulen ohne Rassismus“ des gleichnamigen Bundesprojekts.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 01.10.2011