Buchvorstellung „Gestohlener Glaube, gestohlene Hoffnung”

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir freuen uns, Sie zu der Buchvorstellung „Gestohlener Glaube, gestohlene
Hoffnung” einladen zu können. Die Veranstaltung findet am 27. Oktober 2011
um 17.00 in der Stadtbibliothek (Miejska Biblioteka Publiczna) im Rathaus in
Chojna statt.
Das Buch „Gestohlener Glaube, gestohlene Hoffnung“ enthält 15 Reportagen von
Remigiusz Rzepczak aus Mieszkowice mit Portraitaufnahmen des Stettiner
Fotografen Andrzej Łazowski. Vorgestellt werden ehemalige Häftlinge
nationalsozialistischer Konzentrationslager, die heute in Pommern wohnen.
Sie berichten über ihre Zeit in den Lagern Auschwitz – Birkenau, Stutthof,
Mauthausen, Ravensbrück und Majdanek, aber auch über ihre Erfahrungen nach
dem Krieg, als sie sich in der Region Pommern niederließen, die ihre neue
Heimat wurde. Herausgeber des Bandes, der mit einem Vorwort von Prof.
Władysław Bartoszewski in der Serie „Grenznahpograniczu” erschien, ist der
Stettiner Verein Czas Przestrzeń Tożsamość (Zeit-Raum-Identität). Die
Veröffentlichung wurde u.a. durch Mittel der Landeszentrale für politische
Bildung Mecklenburg-Vorpommern ermöglicht. Die Veranstaltung in Chojna wurde
von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Warschau gefördert
und von der Deutsch-Polnische Gesellschaft Brandenburg e.V. mit organisiert.

Die Podiumsdiskussion in Chojna steht unter dem Motto „Es lohnt sich, gute
Beziehungen aufzubauen“. Moderiert wird sie von dem Journalisten,
Literaturwissenschaftler und Übersetzer Przemysław Konopka. Er war 1990-1999
als Korrespondent für verschiedene polnische Tageszeitungen in Bonn und
Berlin tätig, leitete das Büro ©POLAND bei der internationalen Buchmesse
Frankfurt und arbeitete als stellvertretender Direktor des Polnischen
Instituts in Leipzig sowie als Leiter der Europäischen Akademie der Stiftung
Kreisau für Europäische Verständigung.
Es diskutieren:
Prof. Dr. habil. Jan M. Piskorski, Professor für vergleichende Geschichte
Europas an der Universität Szczecin, Verfasser zahlreicher Publikationen zum
Thema Flucht und Vertreibung im Europa des 20. Jahrhunderts und von
Veröffentlichungen u.a. in Österreich, Spanien, Deutschland und in den USA.
Er ist Mitglied des Redaktionskollegiums der renommierten historischen
Fachzeitschrift „Przegląd Historyczny“ in Warschau und veröffentlichte
zahlreiche wissenschaftliche Texte zu Pommern und zu den deutsch-polnischen
Beziehungen.
Jochen Schmidt, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung
Mecklenburg-Vorpommern.
Dr. Justus Werdin, evangelischer Pfarrer aus Angermünde. Er setzt sich für
die Ökumene und den deutsch-polnischen Dialog ein. Für seine Tätigkeit wurde
er mit dem nach Bruder Albert (Adam) Chmielowski benannten Preis
ausgezeichnet.
Janusz Cezary Salamończyk, Vorsitzender des Vereins Douzelage. Er arbeitet
als Englischlehrer an der weiterführenden Schule Nr. 1 in Chojna und
koordiniert internationale Bildungsprojekte, betreut den Europäischen
Schülerklub Douzelage und führte das Projekt „Auschwitz – ein Denkmal der
Erinnerung” durch.
Remigiusz Rzepczak verfasste als Journalist zahlreiche Artikel, Interviews
und Reportagen. 2002–2007 arbeitete er für die Tageszeitung „Gazeta
Wyborcza” in Szczecin, ab 2007 für den Stettiner „Kurier Szczeciński”.
Ausgewählte Texte erschienen unter anderem in dem Band „Ślady” bzw. „Z
archiwum Sz. Śladem szczecińskich historii niezwykłych”. Remigiusz Rzepczak
arbeitet als Gymnasiallehrer in Mieszkowice.

Event: 27.10.2011 - 17:00 - 27.10.2011 - 19:30
Vollständiger Text/ cały tekst:
Veröffentlichung/ data publikacji: 25.10.2011