Das Leben als Paradox

Václav Havel war Staatsfeind, Mythos und Freund, er war ein stiller, fast schüchterner Mensch - vor allem aber war er ein Mann der Wahrheit und der Menschenrechte.
Über sich selbst sagte Václav Havel einmal, dass sein Leben sich aus einer "verdächtig großen Anzahl von Paradoxen" zusammensetze. Das wohl größte Paradox erlebte Havel 1989: das von der Ohnmacht zur Macht. Noch zu Beginn des Jahres 1989 wurde Havel als "Feind des sozialistischen Regimes" verhaftet und eingesperrt. Zum Jahresende saß er schon als Präsident der Tschechoslowakischen Republik auf der Prager Burg, im Amt bestätigt von einem Parlament, das damals noch von Kommunisten kontrolliert wurde.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 19.12.2011