"Schwarze Schafe" am Bau sollen es schwerer haben

Bundesweit ist nach einer Studie im Auftrag des Zweckverbundes ostdeutscher Bauverbände die Bauwirtschaft Spitzenreiter bei der Schwarzarbeit. Rund 38 Prozent der Schattenwirtschaft gehen demnach auf das Konto von Baugewerbe und Handwerksbetrieben. Das entspricht einer jährlich erwirtschafteten Summe von 136,5 Milliarden Euro bundesweit.
In Brandenburg werde mit dem zum Jahresanfang in Kraft getretenen Vergabegesetz ein wesentliches Kontrollinstrument eingeführt, betonte Dellmann. Danach sind öffentliche Aufträge künftig an die Zahlung eines Mindestlohns von acht Euro gekoppelt. Die Untergrenze für Aufträge im Baubereich, bei der das Gesetz angewandt wird, liegt bei 50 000 Euro; für Lieferleistungen beträgt sie 3000, für Dienstleistungen 10 000 Euro. Eine Kommission soll die Höhe des Bruttostundenlohns überprüfen.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 04.01.2012