Blick über die Oder

Warschau: Arbeitslosigkeit trifft vor allem Jüngere
Auf den erschreckend hohen Anteil jüngerer Menschen im Alter von 15 bis 34 Jahren an der Arbeitslosigkeit macht die Zeitung "Gazeta Wyborcza" aufmerksam. In einigen polnischen Regionen seien demzufolge fast 60 Prozent der Arbeitslosen jünger als 34 Jahre. Das Blatt verweist darauf, dass eine gute Bildung heute noch keine Garantie dafür sei, einen Job zu finden. Das Bildungssystem müsse deshalb stärker an die Anforderungen der Wirtschaft angepasst werden. Insgesamt sei die Arbeitslosigkeit im Januar auf 13,3 Prozent angestiegen.

Küstrin / Nowa Sól: Probleme mit neuen Oderschiffen
Das Vorhaben, mit EU-Mitteln zwei neue Schiffe für den Ausflugsverkehr auf der Oder zwischen Küstrin, Frankfurt (Oder) und Nowa Sól (Neusalz) zu bauen, erweist sich schwieriger als geplant. Laut der Zeitung "Gazeta Lubuska" endete bereits die zweite Ausschreibung für das Projekt erfolglos. Das Problem besteht darin, dass von der EU zwar rund zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt wurden, der preiswerteste Anbieter für die Schiffe aber mindestens drei Millionen Euro verlangt.

Zakopane: Zwei Frauen aus Lawine geborgen
Zwei Skifahrerinnen, die am Sonntag von einer Lawine in der Hohen Tatra erfasst wurden, konnten von Rettungskräften geborgen werden. Während eine der Frauen, die bereits nach zehn Minuten gefunden wurde, bereits wieder wohlauf ist, ringt die andere in einem Krankenhaus um ihr Leben.

Warschau: Flughäfen verbuchen ein Rekordjahr
Mit 21,9 Millionen Passagieren wurde 2011 auf den Flughäfen des Nachbarlandes ein neuer Rekord erreicht. Die Steigerung gegenüber 2010 betrug mehr als sechs Prozent. Für die Airports in Danzig und Katowice (Kattowitz) war 2011 das erfolgreichste Jahr ihrer Geschichte. Warschau und Krakau verbuchten ebenfalls starke Zuwächse. Die wichtigsten Airports des Landes wurden - nicht zuletzt mit Blick auf die bevorstehende Fußball-EM - modernisiert.

Warschau: 23-Jähriger steckt zehn Autos in Brand
Ein 23-jähriger Mann, der in der Nacht zum Sonntag zehn Autos in der polnischen Hauptstadt in Brand gesetzt hatte, konnte gestern von der Polizei ermittelt und festgenommen werden. Der Mann war schon einmal im vergangenen Frühjahr ins
Visier der Behörden geraten, als man ihn verdächtigte, neun andere Autos entzündet zu haben. Damals war er jedoch wieder auf freien Fuß gekommen, weil man ihm die Taten nicht nachweisen konnte.

Stettin: Fahrschullehrer war angetrunken
Ein ziemlich schockierendes Ergebnis hat eine gezielte Kontrolle der Autos von Fahrschulen erbracht, die am Wochenende in Stettin stattfand. Von 29 kontrollierten Autos wiesen zehn so erhebliche technische Mängel auf, dass sie sofort aus dem Verkehr gezogen werden mussten, berichtet die Zeitung "Kurier Szczecinski". Den Vogel schoss jedoch ein Fahrlehrer ab, bei dem die Polizisten einen Blutalkoholwert von 0,46 Promille feststellten.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 21.02.2012