Blick über die Oder

Leba. Badeort verschenkt Ostsee-Sand
Einen Anhänger voll feinstem Ostsee-Sand können Urlauber aus dem polnischen Leba mitnehmen. Der Badeort verschenkt seinen Sand im großen Stil, denn er hat reichlich davon. Starke Winde und Wellen bringen regelmäßig Nachschub für seinen Strand. Selbst wenn das Angebot reichlich genutzt werden sollte, braucht Leba keinen Mangel an Sand zu befürchten. In der Nähe der Stadt türmen sich fast 50 Meter hohe Wanderdünen auf.

Pszczew (Betsche). Herabfallender Ast erschlägt Mädchen
Zu einem tragischen Unglücksfall kam es am Sonntag in einem Pfadfinderlager, das sich in
einem Wald bei Pszczew im Osten der Wojewodschaft Lebuser Land befand. Ein Sturm riss Äste von Bäumen, ein elfjähriges Mädchen, das in einem Zelt Schutz gesucht hatte, wurde dabei getötet. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Schließung des Lagers an.

Szklarska Poreba (Schreiberhau). Mountainbiker-Fest im Riesengebirge
Eines der größten Fahrradfestivals Mitteleuropas findet vom 17. bis 19 August im Riesengebirgsort Szklarska Poreba statt. Besucher können tollkühnen Männern und Frauen bei teilweise halsbrecherischen Wettbewerben zusehen. Am ruhigsten geht es noch beim 72 Kilometer langen Marathon durchs Gebirge zu, spektakulärer sind Disziplinen wie Downhill, Skate Park oder Wasserspringen. Außerdem gibt es Konzerte und eine große Fahrradbörse.

Warschau. Beleidigung von Ukrainern hat Folgen
Ein derber Wortwechsel, den sich zwei polnische Radiomoderatoren während der Fußball-EM als vermeintlichen Spaß geliefert hatten, wurde hart bestraft. Einer der Moderatoren hatte nach dem Sieg der Ukraine im Spiel gegen Schweden gesagt: „Zur Strafe werde ich heute meine ukrainische Putzfrau rauswerfen“, worauf der andere entgegnete: „Wenn meine etwas schöner wäre, würde ich sie noch vergewaltigen.“ Beide Reporter verloren ihren Job, ihrem Sender „Radio Eska Rock“ brummte der Staatliche Rundfunkrat jetzt umgerechnet 18 000 Euro Strafe auf.

Slubice. Mit dem Fahrrad bis nach Paris
Auf ausgedehnte Ferientouren mit dem Fahrrad haben sich die beiden Slubicer Adrian Nietreba und Wojciech Stybel spezialisiert. Nachdem sie im vergangenen Jahr zusammen nach Rom geradelt waren, sind sie derzeit rund 1200 Kilometer nach Paris unterwegs. „Wir fahren täglich um die 100 Kilometer, wofür wir jeweils sechs bis sieben Stunden brauchen“, berichteten sie vor ihrem Start der „Gazeta Lubuska“. Zurück soll es dann aber per Zug gehen.

Stettin. Polizeiwachen von Schließung bedroht
Nicht nur in Brandenburg sind bei der Polizei Stellenstreichungen geplant. Darüber, dass in der Wojewodschaft Westpommern zahlreiche kleinere Polizeiwachen im ländlichen Raum geschlossen werden sollen, die schon bisher nicht 24 Stunden am Tag besetzt sind, berichtet die Zeitung „Kurier Szczecinski“. Während die Einwohner der betroffenen Orte dies als Liquidationen empfänden, sei offiziell von einer Strukturreform der Polizei die Rede.

Vollständiger Text/ cały tekst:
Veröffentlichung/ data publikacji: 07.08.2012