Historiker finden Fehler

Die Umsetzung der im Juni eröffneten Kleist-Route durch Frankfurt und Slubice auf Kritik gestoßen. Der Regionalhistoriker Roland Semik, der aus Polen kommt und in Frankfurt lebt, rügt, dass etwa die Hälfte der Info-Tafeln fehlerhaft sei. Es gebe einige Fehler in der Übersetzung der Texte ins Polnische, hat er festgestellt. Einige Tafeln seien historisch ungenau.

Mit einem Änderungswunsch auf deutscher Seite hat sich der Hobby-Historiker Joachim Schneider ans Rathaus gewandt. Ihn ärgert, dass der Hinweis auf Kleist Verbindung zum Kleistpark nicht direkt am Grab von dessen Schwester Ulrike steht. Er schlägt zudem vor, das verwilderte Grab mit einem Findling zu markieren.

Hinweise wie die der beiden Geschichtskenner würden in die Internetpräsentation zur Kleist-Route eingearbeitet, sagt der städtis he Wirtschaftsreferent Sebastian Jarantowski, in dessen Verantwortung die Kleist-Route entwickelt worden ist. Langfristig hofft die Stadt, dass ein Verein die Betreuung der über neun Stationen führenden, rund 20 Kilometer langen Route übernimmt.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 23.08.2012