In Rostock blickt man lieber nach vorn

Politiker der Hansestadt tun sich bis heute schwer mit dem Umgang mit den rechtsradikalen Krawallen vom August 1992.
"Das wird man nicht wieder los", sagt der damalige SPD-Innensenator Peter Magdanz, "dafür war das viel zu einschneidend." Magdanz ist nicht mehr politisch tätig; er arbeitet jetzt als Citymanager. Damals, meint er, hatte auch die Politik ihren Anteil an der Eskalation. Kurz nach der Wende hatten die demokratischen Parteien ihre Rhetorik den Phrasen der Rechten angenähert, um ihnen die Argumente zu entziehen; der Satz "Das Boot ist voll" machte die Runde. "Alles Unfug", sagt Magdanz, "mit solchen Tendenzen muss man offensiv umgehen." Sonst mache man es denen leicht, die solche Parolen auf der Straße brüllen.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 27.08.2012