Hans Poelzig 1869-1936. Architekt Lehrer Künstler

Hans Poelzig (1869-1936), Porträt. © ifa – Institut für Auslandsbeziehungen

Ein Wegbereiter der architektonischen Moderne – lange vor dem Bauhaus – war Hans Poelzig (1869-1936). Bei vielen neuen Bauaufgaben hat Poelzig vorbildliche Beispiele geschaffen: Privathaus, Quartiersplanung, Warenhaus, Denkmal, Theater, Kino, vor allem aber Industriebau und großstädtische Verwaltungsbauten. Im Bauen wie beim Entwurf von Möbeln, Keramik, Porzellan, Bühnenbildern für Film und Theater und nicht zuletzt in der freien Malerei trat seine Begabung hervor.

Poelzigs Karriere begann in Breslau, dem heutigen Wroclaw. Dort wurde er im Jahr 1900 an die Königliche Kunst- und Gewerbeschule berufen, die sich unter seiner Leitung (1903-1916) zu einer der fortschrittlichsten Institutionen Deutschlands entwickelte. Sein Lebenswerk stieß in der Nachwelt auf wechselndes Interesse. Als einer der führenden Baumeister der Weimarer Republik missfiel er im „Dritten Reich“, das er anders als die Emigranten der deutschen Architekturmoderne zunächst in Deutschland erlebte. Dem Versuch in der Türkei ein neues Arbeitsfeld zu finden, kam 1936 der Tod zuvor.

Das ifa – Institut für Auslandsbeziehungen e. V. hat eine Ausstellung zum Leben und Wirken Poelzigs erstellt. Das Oberschlesische Landesmuseum präsentiert diese umfangreiche Gesamtschau, die mit Skizzen, Zeichnungen, Plänen, Bildern und insbesondere zahlreichen Modellen die Arbeit dieser bedeutenden schlesischen Künstlerpersönlichkeit beleuchtet.

Eröffnung: Sonntag, 18. November 2012, 15 Uhr. Dazu sind alle herzlich eingeladen.

Information und Kontakt:
Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstr. 62, 40883 Ratingen

Tel: 0 21 02 / 96 50, Fax: 965 400
e-Mail: info@oslm.de / Internet: www.oslm.de

Öffnungszeiten: di – so, 11 – 17 Uhr, mo geschlossen

Event: 18.11.2012 - 00:00 - 24.02.2013 - 00:00
Vollständiger Text/ cały tekst: http://www.oslm.de
Veröffentlichung/ data publikacji: 29.10.2012