Jeder sechste Ostdeutsche denkt rechtsextrem

Wissenschaftler schlagen Alarm: Fast jeder sechste Ostdeutsche hat laut einer am Montag veröffentlichten Studie ein "geschlossenes rechtsextremes Weltbild". Insbesondere unter den 14- bis 30-Jährigen seien die Zahlen besorgniserregend. "Hier wächst eine Generation heran, die alle bisherigen Gruppen in ihrer rechten Einstellung zu überbieten droht", heißt es in der Studie "Die Mitte im Umbruch". "Die Brisanz dieser Situation darf keinesfalls unterschätzt werden."
Seit 2002 untersuchen die Sozialforscher Elmar Brähler und Oliver Decker antidemokratische Einstellungen in der Bevölkerung. Ihr zweijährlich von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung vorgelegtes Rechtsextremismus-Barometer gilt als eine der wichtigsten Studien zum Thema. Für die diesjährige Erhebung wurden in diesem Sommer rund 2.500 Bürgerinnen und Bürger in Deutschland befragt.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 13.11.2012