Steine erinnern an Tote aus der Dammvorstadt

Auf Slubices kommunalem Friedhof wird an immer mehr deutsche Bewohner der einstigen Dammvorstadt erinnert. Das Lapidarium an der Friedhofsmauer wächst, wie Mitinitiator Roland Semik berichtet. In die Sammlung von Grabsteinen ist inzwischen unter anderem der für einen gewissen Wilhelm Böhme gelangt. Im Adressbuch von 1937 seien drei Männer dieses Namens verzeichnet, berichtet der Regionalforscher: ein Installateur, ein Maurer und ein stellvertretender Direktor. Der aufwändige Grabstein spreche, dafür, dass es sich um den stellvertretenden Direktor gehandelt habe. Semik macht auf eine Besonderheit aufmerksam. Wie in der NS-Zeit nicht unüblich wies auf sein Sterbedatum ein auf dem Kopf stehendes Ypsilon hin.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 20.11.2012