Spurensuche – Die Todesmärsche in den Dokumenten des International Tracing Service (ITS)

Am 3. Dezember wird in den Räumen der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ die Ausstellung Spurensuche – Die Todesmärsche in den Dokumenten des International Tracing Service (ITS) eröffnet. Die Todesmärsche waren das letzte organisierte Massenverbrechen der NS-Diktatur in Deutschland.
Häftlinge aus Konzentrations- und Vernichtungslagern sowie politische Gefangene wurden in den letzten Kriegsmonaten auf Räumungstransporten von der SS und anderen Wachmannschaften durch Europa getrieben. Die Ausstellung kontextualisiert Dokumente und Zeitzeugenberichte der Todesmärsche. Die Opfer-Biografien, die mit Hilfe von Dokumenten des ITS Arolsen rekonstruiert wurden, zeigen das Ausmaß dieser Verbrechen.
„An einem bestimmten Punkt dieses Todesmarschs verlor ich jede Hoffnung. Ich konnte nicht mehr weitergehen und ich wusste, dass ich sterben würde. Dies war ein zentrales Erlebnis. Ich war absolut verloren und ich war mir sicher: das ist mein Ende. Plötzlich nahmen mich zwei andere Häftlinge in die Mitte, hakten mich unter und schleiften mich mit.“Aus den Erinnerungen von Eric Imre Hitter.
Nach einer Einführung in das Thema wird Eric Imre Hitter in einem Gespräch von seinen Erlebnissen berichten.
Datum: Dienstag, 3.12.2013 Ort: Foyer der Stiftung EVZ Lindenstraße 20 – 25, 10969 Berlin
Anmeldung: veranstaltungen@stiftung-evz.de

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Veröffentlichung/ data publikacji: 29.11.2013