Polnischer Bürgermeister bremst Kontakte

In der polnischen Kleinstadt Witnica, die zwischen Küstrin und Gorzów liegt, war nach 1990 viel für die Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit des Ortes und die Kooperation mit Brandenburg getan worden. Seit jedoch ein neuer Bürgermeister im Amt ist, steht manches in Frage.
Es sei in Witnica inzwischen so, wie in Polen im Ganzen, meint Zbigniew Czarnuch: "Offiziell wird getan, als sei die Kooperation mit Deutschland in Ordnung, auch weil man dafür Fördermittel bekommt. In Wahrheit ist es eine formale Zusammenarbeit ohne Emotionen."
Eine der ersten Taten des Bürgermeisters Dariusz Jaworski, der vor zwei Jahren gewählt worden ist, bestand darin, Aloksa zu entlassen, die inzwischen das örtliche Kulturhaus geleitet hatte. "Wenig später ließ der Bürgermeister ein neues Schloss in die Tür der gelben Villa einbauen, in denen sich unser deutsch-polnischer Verein immer getroffen hat." Das wiederum berichtet Catherine Griefenow-Mewis, eine Deutsche, die seit Jahren in Witnica lebt und sich dort für den Verein "Educatio Pro Europa Viadrina" engagiert.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 06.10.2016