"Stabat Mater" von Giovanni Battista Pergolesi

Dr. Dr. habil. Sylwia Burnicka – Kalischewski, Konzert in Brüssow.JPG
Stabat Mater von Giovanni Battista Pergolesi, 13.11.2016 Brüssow.JPG
Dr. Kaspar und Asta von Oppen, Prof. Dariusz Dyczewski, Landrat Dietmar Schulze, Foto R. K..JPG
Stabat Mater von Giovanni Battista Pergolesi 13.11.2016 Brüssow.JPG

Draußen ein strahlender Mond über winterlicher Kälte, innen eine in wärmendes Licht getauchte St. Sophienkirche zu Brüssow. Vor dem barocken Kanzel-Altar eine breite Bühne, die sich immer mehr füllt. Kinder mit glänzenden Wangen in weißen Blüschen: dreißig polnische Sänger des Kinder- und Jugendchors "DON -DIRI -DON" mit 5 Gesangsschüler der Kreismusikschule Uecker-Randow: Hanna-Lisa Karbe, Janne-Marie Karbe, Annika Viola Eberbach, Marthe Lewald und Alexander Kalischewski. Dahinter vierzig Sänger aus drei verschiedenen Brüssower Chören: aus dem Chor der Kirchengemeinde, dem städtischen Chor und dem deutsch-polnischen Chor. Davor Solisten (Dr. Dr. habil. Sylwia Burnicka – Kalischewski, Agata Porczak, Aleksandra Wojtachnia, Julita Wudarczyk) und Orchester der Universität der Künste aus Stettin! Über achtzig Musiker werden vom Rektor der Hochschule Prof. Dariusz Dyczewski meisterhaft zusammen geführt.
Dann beginnt das Konzert: der Kinderchor setzt ein mit drei Geistlichen Liedern. Klare helle Kinderstimmen, die in zu den höchsten Tönen gelangen.
Jetzt kommen wir zum Hauptteil des Konzertes: "Stabat Mater" von Pergolesi.
Eine großartige Musik: strenger barocker Klang wechselt mit schmerzvoll beseelten Arien: das Leid der Mutter Jesu über den Verlust ihres Sohnes, des Gekreuzigten, kommt in berührender Weise zum Ausdruck. Die Solistinnen beeindrucken mit ihren schönen, klaren Stimmen, feinsinnig begleitet vom Instrumentalensemble der Hochschule der Künste unter der Leitung von Grazyna Wieteska.
Das Publikum ist begeistert. Die Kirche ist bis auf den letzten Platz besetzt und tosender Applaus erfüllt den Raum. Demnächst erklingt "Ave Verum Corpus" von Wolfgang Amadeus Mozart. Jetzt sind auch Tenöre und Bässe mit von der Partie. Die Leitung übernimmt hier Julia Figiel. Traumhafter Wohlklang erfüllt den Raum.
Abermals großer Applaus! Die Musiker bedanken sich mit einer Zugabe: „Amen, Amen“ von Pergolesis „Stabat Mater“ unter der Leitung von Prof. Dariusz Dyczewski.
Dieses polnisch-deutsche Gemeinschaftsprojekt ist eine Premiere! Sie ist äußerst gelungen.
Besonderer Dank gilt Frau Dr. Dr. habil. Sylwia Burnicka-Kalischewski!
Frau Prof. Kalischewski ist mit den Musikern der Universität der Künste Stettin und ihren Schützlingen von der Kreismusikschule Uecker-Randow schon mehrmals in dem kleinen Dorf Menkin aufgetreten. Es war immer ein Ereignis und ein großer Erfolg. So entstand eine Freundschaft und der Gedanke, mit deutschen und polnischen Künstlern gemeinsam aufzutreten und zwar auf einer größeren Bühne vor einem größeren Publikum. Pfarrer Herr Matthias Gienke und die Vorsitzende des Orgelvereins St. Sophia Frau Asta von Oppen aus Brüssow machten sich auf den Weg nach Stettin zur Universität der Künste und trafen dort den Rektor Prof. Dariusz Dyczewski und Frau Dr. Dr. habil. Sylwia Burnicka - Kalischewski. Wir wurden sehr freundlich empfangen und einigten uns schnell auf das Projekt "Stabat Mater".
Unsere guten Wünsche und unsere Dankbarkeit begleiten unsere polnischen Freunde in der Hoffnung auf viele weitere Begegnungen.
Zum Schluß verteilten die Organisatoren: Pastor Matthias Gienke und Familie von Oppen vom Orgelverein Brüssow zusammen mit dem Landrat Dietmar Schulze die Erinnerungsmedaillen.

Fotos: Romuald Kalischewski

Vollständiger Text/ cały tekst:
Veröffentlichung/ data publikacji: 15.11.2016

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