Erfolgreiches Gastspiel des weltweit gefragten Kinderchores DON DIRI DON aus Stettin unter der Leitung von Prof. Dr. habil. Dariusz Dyczewski in Düsseldorf

Sylwia Burnicka - Kalischewska, Alexander Kalischewski, Chór DON DIRI DON unter der Leitung von Prof. Dariusz Dyczewski, Fot. M. Wysocki .jpg
Gerd Maubach, Marek Koliński, prof. dr hab. Dariusz Dyczewski, Fot. Marian Wysocki.JPG
Friederike Meinel, Andrzej Koliński, Fot. Marian Wysocki.JPG
Chór DON DIRI DON, Sylwia Burnicka - Kalischewska, prof. dr hab. Dariusz Dyczewski .jpg
Anna Strycharczyk, Monika Walczukiewicz, Fot. Marian Wysocki.JPG
Alexander Kalischewski, Chór DON DIRI DON, Konzert Düsseldorf.jpg

Am vergangenen Sonntag (3.12.2017) veranstaltete der Kiwanis Club Düsseldorf e.V. in der imposanten Johanneskirche (Stadtkirche) ein ganz besonderes Konzert zu diesem ersten Adventssonntag: Es war gelungen den weltweit gefragten Kinderchor DON DIRI DON aus Stettin unter der Leitung von Prof. Dr. habil. Dariusz Dyczewski, Rektor der Hochschule der Künste in Stettin, nach Düsseldorf für ein vorweihnachtliches Konzert zu verpflichten. Gemeinsam mit den renommierten Opernsängerinnen Friederike Meinel, die auch Kiwanis-Botschafterin Deutschland ist, und Prof. Dr. Dr. habil. Sylwia Burnicka-Kalischewski sowie dem jungen Knabensopran Alexander Kalischewski (12) von der Kreismusikschule Uecker-Randow gestaltete der Chor ein bewegendes Konzert mit wunderschönen weihnachtlichen Liedern und sakraler romantischer Chorliteratur.
Der Oberbürgermeister von Düsseldorf Thomas Geisel hatte die Schirmherrschaft für dieses außergewöhnliche Konzert übernommen und das Polnische Institut in Düsseldorf unterstützte den Nachmittag ebenfalls.
Den Erlös des Konzertes stellt der Kiwanis Club Düsseldorf dem Ambulanten Kinder – und Jugendhospitzdienst Düsseldorf, der lebensverkürzend erkrankten Kindern und Jugendlichen mit ihren Familien zu Hause hilft, zur Verfügung, betonte Gerd Maubach, Präsident des Kiwanis Clubs, zu Beginn.
Leider konnte die Kiwanis-Botschafterin und Sopranistin Friederike Meinel, die sonst auf vielen Bühnen rund um die Welt zu hören ist, bei diesem nachmittäglichen Konzert nicht singen, da sie sich eine starke Erkältung zugezogen hatte, aber sie war trotzdem extra für dieses besondere Event nach Düsseldorf gekommen und sprach charmant einige Worte an das erfreute Publikum.
Zu Beginn intonierte der Chor mit engelsgleichem Klang „Ave virgo gloriosa“ von Maciej Raczynski und im Anschluss daran beeindruckte er mit dem berühmten „Ave Maria“ von Giullio Caccini. Don Diri Don singt mit einem so wunderbaren warmen und reinen Klang, der seinesgleichen weltweit sucht. Die begeisterten Zuhörer lauschten gebannt diesen reinen und doch voll und innig singenden Kinderstimmen. Prof. Dr. habil. Dariusz Dyczewski führte den Chor mit viel Leidenschaft und Hingabe sicher und meisterhaft über jede musikalische Klippe und zauberte hunderte schillernde musikalische Farben.
Bei Cesar Franck’s „Panis Angelicus“ hatte der junge Sopranist Alexander Kalischewski (12) den Solopart für die erkrankte Friederike Meinel übernommen. Sein wunderschöner Knabensopran leuchtete fokussiert und stimmgewandt bei diesen solistisch gesungenen Melodien. Der Kinderchor Don Diri Don ergänzte den schönen Klang und auch hier entstand ein wahrer adventlicher Kunstgenuss.
Bei Georg Friedrich Händels „Joy tot he world“ gesellte sich die international renommierte Sopranistin und Gesangsprofessorin Sylwia Burnicka-Kalischewski stimmlich noch hinzu. Mit ihrem strahlenden Sopran war sie eine weitere grosse Bereicherung dieses wunderbaren Konzertnachmittages. „Maria durch ein Dornwald ging“ wurde von ihr und von dem Chor so innig musiziert, dass so manche Träne im Publikum heimlich weggewischt werden musste.
Es folgten Weihnachtlieder aus der ganzen Welt, gesungen in 6 Sprachen.
Den Schluss bildete das Weihnachtslied aller Weihnachtslieder: „Stille Nacht“.
Prof. Dr. Dr. habil. Sylwia Burnicka-Kalischewski sang mit edler Stimme die erste Strophe und hatte dabei eine Kerze in ihrer Hand. Die Kinder des Chores entzündeten ihre Kerzen an diesem Licht und als alle mit einer brennenden Kerze vor dem Altar standen, sang der gesamte Chor dieses Lied auf Deutsch und auf Polnisch. Was für eine wunderbare Geste! Ein mehr als gelungenes Konzert! Bravo!
Am 12. Dezember 2017 um 19 Uhr wird dieses hörenswerte Konzert in Berlin in der Französischen Friedrichstadtkirche auf dem berühmten Gendarmenmarkt zu hören sein. Hier hat der polnische Botschafter in Deutschland, Herr Andrzej Przyłębski die Schirmherrschaft. Der Eintritt ist frei.
(PG)

Fotos: Marian Wysocki

Vollständiger Text/ cały tekst:
Veröffentlichung/ data publikacji: 05.12.2017

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