Buchvorstellung Krakau in Warschaus langem Schatten

Krakau war im 19. Jahrhundert eine Stadt mit einer eigenständigen
Selbstverwaltung und als polnischer Erinnerungsort von zentraler
Bedeutung. Diese Eigenart wurde von der Krakauer kommunalen
Selbstverwaltung mitgetragen und gezielt weiterentwickelt. Mit der
Neugründung des polnischen Staates 1918 wurde Warschau Hauptstadt.
Von nun stellte die Warschauer Zentralregierung die Sonderstellung
der Krakaus in Frage, um die Vereinheitlichung und Zentralisierung
des Landes voranzutreiben.

Die Historikerin Hanna Kozinska-Witt schildert den Konkurrenzkampf
beider Metropolen um politischen Einfluss und Anerkennung als
zentrale nationale Erinnerungsorte. Anschließend Diskussion mit
Marina Dmitrieva (Leipzig) und Stefan Troebst (Leipzig).

Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit dem GWZO Leipzig organisiert.

Christhardt Henschel
Polnisches Institut Leipzig - Instytut Polski w Lipsku
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Event: 24.06.2008 - 19:30 - 24.06.2008 - 22:00
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