Neubeginn mit Warschau

An griffigem Vokabular hat es in den vergangenen sieben Wochen nicht gemangelt, wenn es darum ging, die Perspektiven des deutsch-polnischen Verhältnisses zu beschreiben. Beide Seiten sprechen von einem "neuen Kapitel", das nun aufgeschlagen werde. Von "Entkrampfung", "Neubeginn" und "Wiederbelebung" war die Rede und auch davon, dass Polen und Deutsche sich nicht mehr aus den "Schützengräben der Geschichte" betrachten würden. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen an den Antrittsbesuch von Polens neuem Regierungschef Donald Tusk bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Ein geänderter Ton allein wird aber kaum die zahlreichen Stolpersteine zwischen Berlin und Warschau aus dem Weg räumen.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 10.12.2007