1989 - 20 Jahre danach - Neue Artikel von n-ost

Mit einer Artikelreihe erinnern n-ost und Renovabis an die Veränderungen im Osten Europas seit der politischen Wende

BERLIN/FREISING. 20 Jahre politische Wende in Mittel- und Osteuropa -- wie hat sich der Kontinent durch den Fall des Eisernen Vorhangs seit 1989 verändert? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Artikelreihe, die das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung n-ost und das katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis im Jahr 2009 veröffentlichen. Damit knüpfen n-ost und Renovabis an eine Serie über Altersarmut im Osten Europas aus dem vergangenen Jahr an und setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit im Medienbereich fort. Start der 16-teiligen Serie ist am 16. Februar mit einem Beitrag aus Bulgarien.

"Ziel der Artikelreihe ist es, den politischen Umbruch von 1989 möglichst vielschichtig darzustellen. Deshalb kommen neben Zeitzeugen auch Vertreter der jüngeren Generation zu Wort, für die der Fall des Eisernen Vorhangs längst Geschichte ist", teilten n-ost in Berlin und Renovabis in Berlin und in Freising mit.

n-ost-Autoren haben in den Ländern des ehemaligen Ostblocks recherchiert, was sich seit dem Zerfall der kommunistischen Herrschaft im östlichen Teil Europas verändert hat. Unter ihren Arbeiten finden sich Gegenüberstellungen von Biographien zweier Generationen Twenties - der 20-Jährigen von damals und heute - ebenso wie Artikel zur Rolle der Kirchen nach der Wende, zur Medienfreiheit und zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Wendeprozesse.

"Die Artikelreihe von n-ost und Renovabis trägt dazu bei, eine breitere Öffentlichkeit über die Folgen der Umbrüche in den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas zu informieren", so n-ost-Geschäftsführer Matthias Echterhagen. Die aufwändigen Recherchen seien möglich gewesen, weil Renovabis diese finanziell unterstützt habe.

"Für uns steht das laufende Jahr 2009 ganz im Zeichen der epochalen Wende vor 20 Jahren", betont Renovabis-Geschäftsführer Burkhard Haneke. Renovabis wolle an diesen "Aufbruch zur Freiheit" erinnern, zugleich aber auch die Schattenseiten der Entwicklungen in den osteuropäischen Transformationsländern aufzeigen. Dazu sei die geplante Artikelreihe mit n-ost hervorragend geeignet.

Die insgesamt 16 Beiträge der Artikelreihe werden über den n-ost-Artikeldienst vertrieben. Sie sind außerdem im Internet abrufbar: www.n-ost.de/1989.

Das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung n-ost führt Medieninitiativen, Journalistinnen und Journalisten aus über 20 Ländern zusammen. Was sie verbindet, ist ein europäischer Blick, der von Ost nach West geht. Im Mittelpunkt steht die Berichterstattung aus und über Osteuropa. Dabei setzen sich n-ost-Mitglieder für eine Stärkung der Medienfreiheit und gegen Begrenzungen der journalistischen Arbeit ein: Das Netzwerk organisiert journalistische Fortbildungen, Fachkonferenzen, Recherchereisen und internationale Medienprojekte. Mit einem Artikel- und Radiodienst beliefert n-ost Hörfunkanstalten und Zeitungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

ANSPRECHPARTNER
Matthias Echterhagen
Telefon: 030/259 32 83 18, Fax: 030/259 32 83 24
E-Mail: echterhagen@n-ost.de
Mehr zu n-ost unter www.n-ost.de

Renovabis ist die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa. Das katholische Hilfswerk wurde im März 1993 von der Deutschen Bischofskonferenz auf Anregung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) gegründet und hat seinen Sitz in Freising bei München.
Renovabis unterstützt seine Partner bei der kirchlich-pastoralen, sozial-caritativen und zivilgesellschaftlichen Erneuerung in den früher kommunistischen Ländern des Ostens. In den mehr als 15 Jahren seines Bestehens half Renovabis in 29 Staaten Mittel-, Ost- und Südosteuropas bei der Verwirklichung von bislang rund 15.700 Projekten mit einem Gesamtvolumen von 448 Millionen Euro.

ANSPRECHPARTNER
Burkhard Haneke
Telefon 08161/5309-17, Fax: 08161/5309-44
E-Mail: ha@renovabis.de
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Veröffentlichung/ data publikacji: 06.02.2009