Zehn Jahre nach der „Hetzjagd von Guben“ stellt sich die Stadt dem Thema Rechtsextremismus

Der kleine Gedenkstein in Guben (Spree-Neiße) sieht ungepflegt aus. An den Seiten klebt verwelktes Laub, die Steinplatte ist verwittert. Dort ist der Name des algerischen Asylbewerbers Farid Guendoul eingemeißelt, der in der Neißestadt als Omar Ben Noui Asyl beantragt hatte. Sein Schicksal nahm eine jähe Wendung, als eine Gruppe Rechtsextremer den 28-Jährigen und zwei weitere dunkelhäutige Afrikaner in der Nacht zum 13. Februar 1999 durch die Stadt jagte.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 09.02.2009