Steffen Möller über Vertriebene: "Ganz simpel: hinfahren"

In Deutschland, sagt der Kabarettist und Schauspieler Steffen Möller, herrscht wegen des Vertriebenenzentrums die gleiche Hysterie wie in Polen. Dabei wäre die Annäherung so einfach.

Steffen Möller, Jahrgang 1969, lebt seit 15 Jahren in Polen. Er spielt in der polnischen Fernsehserie "L wie Liebe" mit und hat das Buch "Viva Polonia" geschrieben.

taz: Herr Möller, Sie sagen, Sie sind in Polen von Beruf Deutscher und hier von Beruf Polenkenner. Ist das im Moment eine einfache Position?

Steffen Möller: Eigentlich ja. Es gibt zwei Millionen Polen, die in Deutschland leben. Die kommen zu meinen Auftritten, die kaufen mein Buch, und von denen bekomme ich viel Zuspruch. In Polen sowieso. In der jetzigen Diskussion, auch in den Talkshows zum Vertriebenenzentrum, werden eher künstliche Gräben aufgerissen.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 02.03.2009