Schlüssel zu einer neuen Tonart

Auf den Spuren ihrer Großmutter, die den Juden-Stern nicht trug und sich vor ihrer Deportation versteckte, fährt die österreichische Dokumentarfilmerin Ruth Beckermann in ihrem Film "Die papierene Brücke" 1987 nach Theresienstadt. Warum, fragt sie, ist Widerstand keine jüdische Tradition?

Sie trifft auf ein amerikanisches Fernsehteam, das den Holocaust nachdreht. Unter den Statisten sind einige, die als Gefangene in Theresienstadt waren. "Der Wunsch nach einem Happy End, man zieht den Mantel mit dem gelben Stern aus und geht", lautet ein Erklärungsversuch. Einer der jüdischen Komparsen will unbedingt einen SS-Mann spielen: "Was sonst?"

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Veröffentlichung/ data publikacji: 22.04.2009