In Polen blüht ein ungehinderter Handel mit NS-Devotionalien

„Deutsche Wut“ steht auf T-Shirts, die auf einem Wochenmarkt in Kostrzyn, dem polnischen Teil der Oderstadt Küstrin an obskuren Ständen hängen. Neben der Aufschrift sind Wehrmachtssoldaten abgebildet. Andere Trikots mit Aufschriften der rechtsextremen Musik-Gruppe „Landser“ sind mit zerschlagenen SS-Totenköpfen illustriert. Ein Stück kostet fünf Euro. „Das sind Klamotten für Tee-nager“, sagt Marian Kalicki, Besitzer eines Marktstandes eher beiläufig. Er behauptet, er habe keine Ahnung davon, dass der Bundesgerichtshof „Landser“ als erste Musikband in Deutschland zu einer „kriminellen Vereinigung“ erklärte und den Bandleader für drei Jahre wegen Volksverhetzung in Haft schickte.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 09.09.2009