Newsletter des Instituts für angewandte Geschichte

Übersicht
1. Herbst-Veranstaltungen in Frankfurt (Oder), Słubice und Umgebung
2. Förderprogramm Geschichtswerkstatt Europa: Bewerbungsschluss am 26. Oktober
3. Laufende Projekte des Instituts
4. Seminare in Kooperation mit der Europa-Universität Viadrina
5. Aufruf Fördermitgliedschaft
6. Ausflugsempfehlungen ins Lebuser Land
7. Newsletter anmelden/abbestellen
8. Kontakt

1. Unsere aktuellen Veranstaltungen
Eine Terminübersicht unserer aktuellen Veranstaltungen finden Sie auch auf unserer Startseite: www.instytut.net
Kurzfilmabend: Polska-Deutschland
Dienstag, 13.Oktober | 18:00 Uhr | Frankfurt (Oder), Gräfin-Dönhoff-Gebäude Hörsaal 8
Ganz nach dem Motto „grenzenloser Filmgenuss“ zeigt eine Gruppe junger Deutscher und Polen einen Abend lang Kurzfilme… Freier Eintritt.

Dokumentarfilmreise: Border Speaking
Mittwoch, 14.Oktober | 16:00 Uhr | Słubice, Collegium Polonicum 18
Donnerstag, 15.Oktober | 19.30 Uhr | Frankfurt (Oder), Audimax der Viadrina
Mittwoch, 18. Novermber | 18.00 Uhr | Berlin, Haus der Kulturen der Welt
Europa wächst zusammen hört man allerorten. Schlagbäume werden abgebaut, Kontrollhäuschen verweisen, Barrieren verschwinden. Doch wie sieht es wirklich aus an der Grenze, die Europa so lange teilte? Freier Eintritt.

Schloss-Gespräch: Zuwanderung in Ostbrandenburg
Donnerstag, 15.Oktober | 19.00 Uhr | Schloss Trebnitz
Alle reden von der Abwanderung, wir nicht! Beim Schlossgespräch in Trebnitz geht es am 15. Oktober um das Thema Märkisch-Oderland als Einwanderungsgebiet in der Zeit nach 1989.

Erstsemesterausflug: Auf nach Lubuskie!
Freitag, 23. Oktober 2009 | ab Słubice | 9.00 bis 21.00 Uhr
Wie hat sich das Lebuser Land nach 1989 als Region wiederentdeckt? Eine eintägige Exkursion mit Gesprächen vor Ort, Schifffahrt und Weinverkostung. Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe des Deutschen Kulturforums östliches Europa. Freie Teilnahme für Studierende.

Spaziergang mit Vortrag: Allerheiligen in Słubice
Sonntag, 1. November 2009 | 16 Uhr | Słubice
Allerheiligen ist in Polen ein ganz besonderer Feiertag, an dem sich die Friedhöfe zu imposanten Kerzenmeeren verwandeln. Das Institut lädt auch in diesem Jahr wieder zu einem Spaziergang zum Słubicer Kommunalfriedhof ein. Freie Teilnahme.

2. Aktuelle Ausschreibung der Projektförderung
Geschichtswerkstatt Europa
Projektförderung | Bewerbungsschluss 26. Oktober 2009

Ausschreibung 2010: Pfade der Erinnerung
Diktatur, Krieg, Zwangsarbeit und Völkermord prägten das Europa des 20. Jahrhunderts. Sie führten zu millionenfachem Tod, aber auch zu massenhafter Zwangsmigration, die in die Erinnerungskulturen europäischer Gesellschaften als Deportation, Flucht, Evakuierung, Umsiedlung, Auswanderung, Repatriierung, Vertreibung u. a. eingegangen sind. Für Überlebende und Nachgeborene bleibt die Herausforderung, dass ihre Erinnerungen an diese Gewalterfahrungen auf Orte Bezug nehmen, die oft weitab vom ihrem heutigen Lebensmittelpunkt liegen.

Die Geschichtswerkstatt Europa ist ein Programm der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“, das internationale Projekte zur Analyse europäischer Erinnerungskulturen fördert. Ziel ist ein Dialog junger Europäer über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten nationaler, regionaler und lokaler Erinnerungen an die kollektiven Gewalterfahrungen des 20. Jahrhunderts.

Das Institut für angewandte Geschichte ist in Kooperation mit der Europa-Universität Viadrina für die Förderung von Projekten verantwortlich. Das Institut begleitet Projektideen beratend von der Skizzenentwicklung über die Antragstellung bis zur Abrechnung und organisiert im Frühjahr 2010 ein Treffen in Frankfurt an der Oder zur inhaltlichen sowie methodischen Vorbereitung und zur Vernetzung der Teilnehmer.

3. Aktuelle Projekte
Erinnerungsorte: Das Arbeitserziehungslager „Oderblick“
Erstes Projekttreffen | 18. November 2009, 10-16:00 Uhr | Świecko
Im Rahmen des Lokalen Aktionsplans Frankfurt (Oder) führt das Institut für angewandte Geschichte ein Projekt zur lokalen Erinnerung an den Nationalsozialismus in Frankfurt (Oder) und Słubice durch. Im November findet ein erstes gemeinsames Treffen mit Ortsbegehung statt. Freie Teilnahme.

Jüdische Geschichte vor Ort: Stolpersteine in Frankfurt und Słubice
Im Rahmen eines Seminars zu Stolpersteinen an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität in Frankfurt (Oder) recherchierten Studierende zu Karl Ritter. Für 2010 ist die Verlegung eines Stolpersteins für ihn in Slubice geplant.

Reiseführer: Jüdisches Grodno
Geplante Publikation | Sommer 2010
Ein Jahr lang begaben sich belarussische und deutsche Studenten und Dozenten auf die Suche nach Spuren jüdischer Vergangenheit in der Stadt Grodno im heutigen Belarus.

Deutsch-polnische Begegnungen: Nasz Budachów – Unser Baudach
2009 | Frankfurt (Oder) & Budachów
Vor zwei Jahren entstand im polnischen Budachów eine wohl einmalige und beispielhafte Form deutsch-polnischer Zusammenarbeit ehemaliger und heutiger Bewohner eines Dorfes. Als Sprachmittler und in der Organisation von Veranstaltung unterstützten wir seit Jahren diese Initiative.

4. Seminare in Kooperation mit der Europa-Universität Viadrina im Wintersemester 2009/2010
Deutsch-polnische Grenzräume in Vergangenheit und Gegenwart - Eine Beziehungsgeschichte
Studierende aus Frankfurt und Zielona Góra machen sich mit der gemeinsamen Geschichte bekannt, und zwar am Beispiel des kulturellen deutsch-polnischen Grenzlandes – eines Grenzlandes, das sich erst 1945 in eine Zone mit deutlicher Barriere verwandelte.

Migration in der DDR, Teil II - Einwanderungspolitik und Alltagsgeschichte
DDR und Migration werden oft nur aus dem Blickwinkel der Republikflucht wahrgenommen – ein Land, das viele seiner Bürger so schnell wie möglich verlassen wollten. Dass es hingegen eine nicht unbeträchtliche Zahl an Menschen freiwillig in die Diktatur zog und aus welchen Gründen, wird in der öffentlichen Erinnerung meist vernachlässigt.

Transborder Relations, Teil II - Political integration in Frankfurt Oder) and Słubice.
After the enlargement of the European Union, as well as after the enlargement of the Schengen zone, it remains an open question to what extent political integration in the German-Polish border region has taken place. Could expectations be met? Where do actors of political integration struggle with each other, and how can we best analyse the conflicts that arise on both sides along the Oder river?

5. Das Institut unterstützen - Fördermitglied werden
Fördermitglied oder Einmalspende
Das Institut für angewandte Geschichte ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Aktivitäten maßgeblich vom ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder getragen werden. Da wir keine institutionelle Förderung erhalten und unsere Veranstaltungen nahezu ausnahmslos mit freiem Eintritt angeboten werden, sind wir auf Spenden und Fördermitglieder angewiesen.
Unterstützen auch Sie das Engagement des Instituts mit einer Einmalspende oder werden Sie Fördermitglied! Ihre Spende wird ausschließlich für gemeinnützige Zwecke eingesetzt. Eine Spendenbescheinigung stellen wir Ihnen gerne aus.

Kontoverbindung: Institut für angewandte Geschichte
Kontonummer: 1001173325 | BLZ: 12030000 | Deutsche Kreditbank

6. Ausflugsempfehlungen ins Lebuser Land
Das Sternberger Land
Samstag/Sonntag, 17./18. Oktober | ab Frankfurt (Oder)

Eine Radwanderung durch die Jahrhunderte von und nach Frankfurt (Oder) über Kunersdorf, Papiermühle Pulverkrug, die Reppener Heide und mehr.

Tagesausflug entlang der alten Reichsautobahntrasse
Sonntag, 29. November | 9 bis 19 Uhr | ab Frankfurt (Oder)

Bus- & Fußwanderung zur Geschichte der Reichsautobahn Frankfurt (Oder) Richtung Posen und zu vergessenen jüdischen Arbeitslagern

Alle Angebote von HeimatReise. HeimatReise entstand als Projekt des Instituts für angewandte Geschichte und wurde über Jahre ehrenamtlich vom Verein betrieben. Seit 2008 funktioniert die Reiseagentur als eigenständige Firma. Das Kernangebot sind nach wie vor individuelle Reisebegleitung zu Orten der Famiiliengeschichte, Recherchen und die Vermittlung von Begegnungen mit den heutigen Bewohnern.

Unsere Reiseführerempfehlung für das Lebuser Land: Almanach Terra Transoderana – Zwischen Neumark und Ziemia Lubuska
Be.bra-Verlag 2008 | 19,90 €

Zwischen den historischen Großregionen Schlesien, Pommern und Großpolen gelegen, hat die „Ziemia Lubuska“ (Lebuser Land) sowohl im deutschen, als auch im polnischen Gedächtnis nach 1945 nie einen festen Platz einnehmen können.

7. Newsletter anmelden/abbestellen
Wenn Sie den Newsletter des Instituts für angewandte Geschichte nicht mehr erhalten wollen, schicken Sie bitte einfach eine leere Mail an unsubscribe@instytut.net.
Für die Anmeldung reicht eine Mail mit Ihrem Namen und Adresse an newsletter@instytut.net.

8. Kontakt
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Institut für angewandte Geschichte
Gesellschaft und Wissenschaft im Dialog e.V.
c/o Europa-Universität Viadrina
Große Scharrnstraße 59, 15230 Frankfurt (Oder)
Geschäftsführung: Stephan Felsberg | info[at]instytut.net
Tel.: +49 (0) 335 5534 5206 | Fax: +49 (0) 335 5534 5533

Vorstand
Juliane Tomann | Vorsitz | j.tomann[at]instytut.net
Jan Musekamp (stellv. Vors.) | Wissenschaft & Strategie | j.musekamp[at]instytut.net
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Nancy Waldmann | Projekte & Grenze | n.waldmann[at]instytut.net
Julia Gerstenberg | Homepage & Newsletter | j.gerstenberg[at]instytut.net

www.instytut.net

Vollständiger Text/ cały tekst:
Veröffentlichung/ data publikacji: 12.10.2009

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