Görlitz Du Europastadt, Du machst Europa große Schande (!)

Polskie dzieci skazane na smierc glodowa przez Burmistrza i Staroste
http://europastadt.wordpress.com/

Die Menschenwürde der Drei polnischen Kinder von Magdalena & Robert wird mit Füßen getreten (!) Ein polnischer Freund, den ich um seinen Vorschlag zur Überschrift bat schreibt:: „Polskie dzieci skazane na smierc glodowa przez Burmistrza i Staroste „ Polnische Kinder zum Hungertot „veruteilt“, durch Bürgermeister und Landrat (!)
Seit dem 21.September 09 ist es sehr kalt geworden in meinem Herz.. Mein ganzes Weltbild von Europa, Demokratie, von sozialem Rechtsstaat, vom Begriff SOZIAL überhaupt, ist ins Wanken geraten. Gerade arbeite ich massiv daran, es wieder gerade rücken zu können, indem wir versuchen einer polnischen Familie ihre verloren Würde wieder zu geben. Es kann nur sein, dass im Ergebnis stehen muss, dass ein Landrat sich verabschiedet und sein ehemaliger Parteifreund Oberbürgermeister am besten gleich mit.
Wenn, ja wenn, sich die Europastadt Görlitz insgesamt nicht als Polen- und Fremdenfeindliche Stadt weltweit benennen lassen will. Mitten in der Nahtstelle Europas, würden 3 polnische Kinder mit ihren Eltern elendig am Hunger sterben oder zu Straftaten gezwungen sein, würde nicht Hilfe für sie durch privates Engagement organisiert.

21.September 2009
Ich wurde ich von dem polnischen Herausgeber des Magazins REGION http://www.region24.info/ gebeten, mich etwas um eine polnische Familie zu kümmern die in Görlitz lebt und sie als Mutter von 3 Kindern nun in Krefeld ihre Selbständigkeit unterbrechen müsse. Ihre drei Kinder seien gleichzeitig krank und der Vater mit dem Problem überlastet..
Als positiv denkender Deutsche, sagte ich ihr gerne meine Hilfe zu. Heute, 50 Tage später, möchte ich am liebsten meinen deutschen Pass zerreissen. Unfaßbares musste ich erleben. Als Deutscher, der die Menschenrecht im Grundgesetz zu deuten weiß, kann mich nur mein „Christsein“ davon abhalten, auch weiter den gesetzlichen Weg zu gehen und nicht den Prügel raus zu nehmen....
Die Würde eines polnischen Menschen ist in Görlitz nichts wert. So hart muss man das nach dem Erlebten bezeichnen.

Was war geschehen?

2007 wurde das Freizügigkeitsgesetz http://www.buzer.de/gesetz/7868/a151612.htm geändert. Seit dem Tag muss die zuständige Ausländerbehörde sofort bei der Anmeldung von Amts wegen...

„UNVERZÜGLICH“ die "Freizügigkeitsbescheinigung ausstellen.

Die Stadt Görlitz, seit Januar 2009 der Landkreis Görklitz „schert sich einen Dreck“ um ein Gesetz, dass den Unionsbürgern ein Leben in Würde in Deutschland garantiert. Im Gegenteil, wurde bis vor wenigenTagen eine sogenante Selbstreinigung durch die rechtswidrige Anwendung des Gesetzes durchgeführt. Dies nach dem Motto : Die guten ins Töppchen, die Schlechten ins Tröppchen ( Oder, damit mans besser versteht, Ab, zurück nach Polen mit den Schwachen. Das erinnert sehr an 1933. Und genauso ist es auch. Damals waren es die JUDEN. Heute , die Selbständigen kleinen polnischen Unternehmer, mit dem kleineren Geldbeutel die sich keinen Rechtsanwalt leisten können. Erst Recht will man keine Arbeitssuchende haben.

Magda mit Familie
kam im Juli 2009 um ihre Selbstständigkeit vor zu bereiten. Sie hatte sich schon einen Auftrag organisiert, den sie in Krefeld ausüben wollte. Robert der Mann, sollte die Kinder versorgen in Görlitz. Innerhalb weniger Tage war es geschafft und sie hatten ihre Wohnung. Schon am 03.08.2009 medetet sie ordnungsgemäß ihr Gewerbe an und begann. Sofort wollte sie sich und ihre Familie auch Krankenversichern bei der AOK. Hierzu wurde ihr von der AOK schon im August gesagt, dass sie die Freizügigkeitsbescheinigung benötigt, die die Ausländerbehörde ausstellen würde.
Doch die Ausländerbehörde stellte trotz mehrmaligen Bitten und mehrmaliger Vorsprachen mit den verschiedensten Zeugen die so dringend benötigte Bescheinigung nicht aus. Magda begann dann ohne Krankenversicherung ihren Vertrag in Krefeld. Mehrmals noch versuchte sie dann auch von Krefeld aus die Behörde zu bewegen, ihr das Dokument aus zu stellen. Ohne jeglichen Erfolg. Zwei von Magdas Kinder sind auf Medikamente angewiesen, wie auch der Ehemann. Sie selbst benötigt ebenfalls permanent Medikamente.Ein Kind geistig und körperlich Behindert.

Mitte September 09
kam dann, was kommen musste. Die Kinder werden mangels ärztlicher Betreuung krank. Eines nach dem anderen. Am 20.September beschließt dann Magda ihren Vertrag uin Krefeld zu unterbrechen um sich ihrer Familie zu widmen. Der Vater, selbst ein Fall für die stationäre Behandlung ist mit der Situation alleine überfordert. Einen grossen Teil der Familieneinnahmen wurden zum Kauf von Ersatzmedikamenten verbraucht. Als Magdalene dann in Görlitz eintrifft, ist das Chaos perfekt. Nicht einmal mehr finanzielle Mittel sind vorhanden um die Kinder und sich selbst zu ernähren. Erst Recht keine mehr um die laufenden Kosten zum Erhalt der Wohnung, Energie auf zu bringen.

Der Landkreis Görlitz und die Stadt Görlitz
haben sie zur Bettlerin gemacht und sie kläglich mit ihren Sorgen nicht nur im Stich gelassen, sondern behandeln die Familie verabscheuungsmäßig Menschenunwürdig.

Private Hilfe und die Stadtmission
Wir begannen sofort natürlich das Hungerproblem zu organisieren. Feine Görlitzer Menschen halfen. Auch schon in kürzester Zeit kamen Lebensmittel sogar aus dem fernen Westdeutschland.

Der Landkreis Görlitz und die Stadt Görlitz
lehnen es nach wie vor sogar ab, einen Lebensmittelgutschein der Mutter von drei Kindern zu geben, um den Hunger von Kindern zu stillen.Heute ist der 07.11.2009.

Am kommenden Dienstag soll dann auch der Strom und das Gas abgeschaltet werden von den Stadtwerken. Sollte denn nicht noch am Montag der beschluss des Dresdener Sozialgerichts eintreffen, der die Gerechtigkeit zumindest auf Zeit wieder herstellt.

Frank Gottschlich

Vollständiger Text/ cały tekst: http://europastadt.wordpress.com/
Veröffentlichung/ data publikacji: 07.11.2009

Kommentare

Rechte

Nein, ganz einfach NEIN!.
Vielen deutschen Familiem geht es genauso und nicht anders und ich spreche da aus eigener Erfahrung da ich auf diesem Weg einen geliebten Menschen verloren habe !!!! Der Vergleich mit dem 3.Reich an dieser Stelle ist hier mehr als unangebracht da uns im EIGENEN [Deutschland]Land nicht mal die grundlegenden EU-Rechte zu erkannt werden. Herzlichen Dank!!

Auch Litauen handelt so!!!

Hallo ich als Deutscher bin 2007 nach Litauen gezogen zum Arbeiten. Hatte dasselbe Problem mit der Bescheinigung und Aufenthaltsgenehmigung.

Fakt ist dass man sowas nicht mit der alten Zeit vergleichen sollte. Wir leben im Jetzt und Hier und da sollten wir anfangen! Ohne Vorurteile und unangebrachte Sprueche.

Das ist meiner Meinung nach genauso dumm wie Rassismus!!!

Dem ersten Schritt folgt bekanntlich der Zweite...

Sozialgericht Dresden sprach vorläufig Recht
20.11.2009 In Kürze aus 18-seitiger Begründung

Seit gestern nun kann Magdalena erst mal aufatmen und vorläufig Menschenwürdig die Zukunft der ganzen Familie gestalten. Natürlich musste das Gericht den Unionsbürgergarantien der Artikel 12 und 18 EG folgen und für die Zukunft ein Menschenwürdiges Leben der Menschen garantieren. Ansonsten hätte es sich auch selbst schuldig gemacht. Im Umkehrschluss der Anweisung an das Sozialamt für die Zukunft kommt nun natürlich eine Klage der Unionsbürgerin auf den Landkreis zu. Speziell der Umstand der Rechtswidrigen Vorgehensweise des Ausländeramtes, wird Europäisches Thema werden. Doch auch schon vor dem Klageweg durch die Instanzen wird der Europäische Gerichtshof darüber zu entscheiden haben. Vorab der Hauptsachenentscheidung besteht die Pflicht zur Vorlage im Wege einer Vorabentscheidung durch den EuGH

Zweiter öffentlicher Brief an Polnische Behörden…..
http://europastadt.wordpress.com/offentlicher-brief-sehr-geehrter-herr-b...

Es ist erst der Anfang. Die Klage kommt, wie das sichere Amen in der Kirche ...!

Frank Gottschlich

Ihr denkt auch ihr könnt alle

Ihr denkt auch ihr könnt alle Armut der Welt bei uns aufnehmen.

Unsere armen Leute und immer mehr Rentner nagen auch am Hungertuch und wissen nicht wie sie ihre notwendigen Medikamente bezahlen können. Dafür haben sie ein Leben lang geschuftet, damit den Leuten aus allen Herren, die fertig gebratenen Hühner nur so vom Himmel fallen.
Herrlich verdammter Sozialismus.

Poleninvasion stoppen II

Wer denkt, es geht hier um ein Einzelschicksal der irrt. Der irrt sogar sehr gewaltig.

http://europastadt.wordpress.com/offentlicher-brief-sehr-geehrter-herr-b...

Vielleicht beginnt ja das Verstehen. .. !

Frank Gottschlich

Magdaleny P. pisze

Witam serdecznie,
http://europastadt.wordpress.com/matka-mysli-aus-der-sicht-der-mutter/

Pisze do wszystkich z przestrogą o nieosiedlanie się w mieście Gorlitz. Miasto Gorlitz to nie jest miasto europejskie, to wielki wstyd dla Europy. Miasto to łamie godność człowieka. Moja historia i co tutaj przeżywam to wstyd i hańba dla okręgu Sachsen. Gdy z mężem i dziećmi zamieszkaliśmy w tym mieście, miały się spełnić nasze marzenia. Niestety marzenia te zostały podeptane. Doświadczyłam czegoś co poruwnywane może być do selekcji w obozie zagłady, tylko dlatego że mam niepełnosprawne dzieci, dla których oddałabym życie.
Założylam w tym mieście działalność, zgłosiłam potrzebne dokumenty do urzędu Skarbowego, założylam konto, zgłosiłam się do Kasy Chorych - Podjęłam prace. Niestety rasizm i biurokracja nie pozwoliły mi się nacieszyć długo pracą, ponieważ zrobiono wokół mnie krąg przeszkód i blokade bez wyjścia. Straciłam prace, ze względu na biurokracje jaką tutaj oferują. Niesty na to wygląda że Niemcy nie zasługuja na miano państwa należącego do Uni Europejskiej. Polskie dzieci, a tak się stało w przypadku moich dzieci zostaly potraktowane bez calkowitych praw - co jest niezgodnie z prawem, niezgodne z prawem Konstytucyjnym.
Poprosiłam o pomoc wiele instytucji, niestety odmówiono mi jakiejkolwiek pomocy. W dniu 21.09.2009 roku poprosiłam o pomoc wysyłając email. Zgłosił się do mnie Frank G. człowiek, który pomaga nam przeżyć nietolerancje w tym mieście. Dzięki temu człowiekowi mamy co jeść. Rozumiem że musze pracować, taki jest mój obowiązek, ale w jaki sposób mam podjąć prace, skoro miasto to traktuje Polaków jak powietrze. Kojarzy mi się to wszystko co tu przezyłam z "selekcja jak w obozie zagłady- przetrwa najsilniejszy". Z tego co pamiętam Burmistrz tego miasta bardzo zachęcal młodych ludzi do zamieszkania w tym mieście, ale najwidoczniej zapomniał przekazać że woli tylko młodych , zdrowych i bogatych. Natomiast "biednym" zamknął droge do istnienia. Czyżby to selekcja jak w obozie? Pewnie tak, takie skojarzenie mi się nasuwa. Jestem wstrząśnięta tym co tutaj sie dzieje. Jestem osoba wykształconą - mam dwa kierunki, więc nie rozumiem dlaczego moje dzieci sa problemem, w załatwieniu chociażby ubezpieczenia dla dzieci. Niewytrzymałam wkońcu i z pomocą Franka G. zlożyłam wniosek do sądu. Nawet jeżeli wynik będzie negatywny dla mnie i mojej rodziny nie zamierzam się poddawać - odwoływac się będe nawet kilkakrotnie. Moje dzieci zasługują na godne życie i mają prawo jako czlonkowie Uni Europejskiej byc traktolowane na równi z dziećmi niemieckimi.
Magdalena P.

1933, damals die Juden ... heute ...

Mehr konkrete Beweisführung und weniger Verallgemeinerungen (man könnte auch sagen: mehr Fakten und weniger Meinung) hätten dem Artikel (oder Blog) gut getan.
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Warum wurde die Freizügigkeitsbescheinigung nicht ausgestellt?
Warum konnte kein Anwalt beauftragt werden?
Wer ist "d e r Landkreis und d i e Stadt Görlitz"? Gehören nicht auch die Stadtmission und die genannten "feinen Görlitzer Menschen" dazu?
Wer hat sich mit welchem Antrag an das Dresdener Sozialgericht gewandt?
Warum gibt es keine Originaltöne anderer Personen, die mit der Geschichte zu tun haben, sei es als Amtsvertreter, sei es als feine Görlitzer?
Man möchte doch etwas mehr darüber wissen, irgendwie bleibt man ziemlich uninformiert zurück nach der Lektüre.
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Ja und dann noch der Vergleich mit 1933. "Das erinnert sehr an 1933. Damals waren es die Juden. Heute die selbständigen kleinen polnischen Unternehmer. " Schon wieder eine Verallgemeinerung, die mit der Realität wenig zu tun hat.
Bevor man im Jahr 2009 solche Vergleiche zieht, sollte man sich vielleicht doch mal genauer mit der deutschen Geschichte von 1933 bis 1945 und der Entrechtung und Vernichtung der europäischen Juden beschäftigen.
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Wenn man Diskriminierung und Ausländerfeindlichkeit bekämpfen will, braucht man auch Mitstreiter_innen. Die gibt es ja offensichtlich auch in "dem Landkreis und der Stadt Görlitz". Um sich mit ihnen zusammenschließen zu können, ist eine genaue und klare Argumentation meiner Überzeugung nach wichtig, genau so wichtig wie diejenigen beim Namen zu nennen, die sich undemokratisch verhalten und/oder gegen geltendes Recht verstoßen.

Poleninvasion stoppen

Hallo Ruth,

http://europastadt.wordpress.com/auslander-verrecke/

Das eine Freizügikeitsbescheinigung von Amts wegen nicht unverzüglich ausgestellt wird, wie es das Gesetz fordert, stellt Grund dar, dass sich keine offizielle Stelle dazu von Amts wegen äußert. Die Sache wird Folgen haben. Das ist garantiert. Warum die Familie keinen Anwalt beauftragt hatte, nachdem sie mehrmals bei dem Ausländeramt vorgesprochen hatte lässt sich sehr einfach erklären: Sogar ich selbst ließ mich fast eine Woche lang blenden von der Behörde Ausländeramt. Man zeigte mir dort sogar das Gesetzbuch. Ausgabe 2005.
Erst nach wiederholtem Durchlesen im Internet ist mir persönlich dann aufgefallen, dass ein einziges Wort in dem Gesetz mehr vorhanden war als in der 2005-er Fassung. Das Wort unverzüglich. http://www.buzer.de/gesetz/4720/al8248-0.htm

Magda führt den Rechtsstreit gegen das Dienstleistungszentrum bisher ohne Rechtsanwalt. Gründe waren naheliegend. Dies wird sich jedoch ändern, nach Beschlusslage.
Frank

Ps. In der Tat muß der Vergleich mit dem Versuch zur Vernichtung der jüdischen Menschen von 33-45 zur Verharmlosung der Nazizeit führen. Doch...???
Menschenwürde: Wo beginnt sie..? Erst wenn ein Mensch gestorben ist. Ob nun an Hunger, Krankheit oder was auch immer. Das Ergebnis ist vergleichbar. Und wenn eine staatliche Stelle wie das Dienstleistungszentrum für Arbeit in Görlitz gegenüber einem Gericht bestätigt, dass um einen Lebensmittelgutschein gebeten wurde und dieser agbgelehnt wird , http://europastadt.wordpress.com/auslander-verrecke/ weil man festgestellt hat dass die Antragstellerin keine Deutsche ist, sondern POLIN, dann beginnt das Nachdenken über Vergleiche zu 33-45.

Frau Magdalena P. wird sich auf meine Bitte hin selbst schriftlich in ihrer Muttersprache äussern. Sobald dies geschehen ist, wird es auch hier eingestellt.

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