Das Imperium des Königs der Könige

Ein Gespräch mit Artur Domosławski, Journalist und Autor der Biographie von Ryszard Kapuściński, die bereits vor ihrem Erscheinen Kontroversen ausgelöst hat.
Daniel Passent: Wie kam es zu dem Titel „Kapuściński non-fiction“?

Artur Domosławski: Kapuściński hat in seinem Leben zwei Oeuvres geschaffen. Das eine ist sein Lebenswerk als Reporter, das zu großer Literatur über die Mechanismen der Macht, über Revolutionen und ausgegrenzte Menschen wurde. Das zweite ist eine Erzählung über sich selbst, die er aus Fakten und zum Teil aus Legenden komponierte. Er verstand, dass es eine Welt der Literatur ohne Legenden über Schriftsteller nicht gibt und, wie viele, wirkte er an der Bildung seiner eigenen mit. Das Leben eines Reporters, der für die Berichterstattung über Revolutionen, Kriege und Staatsstreiche in der Dritten Welt zuständig war, bot dafür glänzenden Stoff.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 26.01.2010