Schichten der Erinnerung an der Oder

Über 100 junge Europäer aus mehr als 15 Ländern diskutieren im Slubicer Collegium Polonicum fünf Tage lang über Europa als gemeinsamen Erfahrungs- und Erinnerungsraum. Das „Treffen an der Oder“ bringt über 50 Projekte der Geschichtswerkstatt Europa zusammen, die mit Mitteln der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ gefördert und vom Frankfurter Institut für angewandte Geschichte koordiniert werden.

Zum Auftakt der neuen Projekte zum Thema „Pfade der Erinnerung“ referiert Prof. Karl Schlögel von der Europa-Universität Viadrina über Europa als Kontinent erzwungener Migrationen. Einen Überblick über die 24 neuen Projekte der Geschichtswerkstatt Europa ist ab sofort zu finden unter: http://www.geschichtswerkstatt-europa.org/laufende-projekte.html

Stephanie Herold von der TU Berlin stellt das Ergebnis des von ihr koordinierten Ausstellungsprojekts zu Erinnerungsräumen der mazedonischen Hauptstadt Skopje vor. Die Ausstellung wurde gemeinsam mit Architekturstudenten aus Skopje entwickelt und zeigt eine künstlerische Sicht auf die Erinnerung in einem multiethnischen Staat. Informationen zum Projekt: http://www.geschichtswerkstatt-europa.org/skopje

Außerdem wird im Collegium Polonicum parallel die Ausstellung „Gerechte Geschichte? Zur nationalen Erinnerung und internationalen Rechtsprechung in Deutschland und Ex-Jugoslawien" gezeigt. Sie wurde von Jakob Ackermann und Vladimir Petrovic konzipiert und enthält Bilder und Zeugnisse der nationalen, städischen und regionalen Geschichtskultur in Nürnberg und Den Haag. Informationen zum Projekt sowie eine Vorschau der Ausstellung: http://www.geschichtswerkstatt-europa.org/nuernberg-denhaag

- Eröffnung am Donnerstag, 4. März 2010 um 18 Uhr, Aula des Collegium Polonicums in Słubice, ul. Kościuszki 1

- Die beiden Ausstellungen werden vom 4. bis 7. März 2010 im Collegium Polonicum von 8 bis 20 Uhr gezeigt. Der Eintritt ist frei

- Mehr Informationen im Netz: http://www.geschichtswerkstatt-europa.org

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Veröffentlichung/ data publikacji: 02.03.2010