Unsichtbares Zeichen

Die „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Mit großem Tamtam hatte die Bundesregierung sie im vergangenen Jahr ins Leben gerufen; seitdem schwächelt das Projekt vor sich hin. Der Anlass dieser Gründung, ein „sichtbares Zeichen“ in der Erinnerungspolitik zu setzen, droht unterzugehen in einem polarisierenden Streit, der sich immer neue Ziele sucht. Bis zum Beginn dieses Jahres herrschte tiefes Schweigen über die inhaltliche Arbeit, etwa an einem Konzept für die geplante Dauerausstellung – weil die wenigen Stiftungsmitarbeiter gehalten waren, abzuwarten, bis sich Kulturstaatsminister Neumann (CDU) und der Stiftungsrat mit Erika Steinbach und dem Bund der Vertriebenen geeinigt hätten.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 10.03.2010