Studentenbus über die Oder. Pilotprojekt gibt Befürwortern einer öffentlichen grenzüberschreitenden Verkehrsverbindung Recht

Die Buchstabenkombination AStA ist inzwischen wieder von dem mintgrünen Bus der Frankfurter Stadtverkehrsgesellschaft verschwunden. Statt über die Oder zu pendeln, zuckelt das erdgasbetriebene Fahrzeug nun wieder auf seiner gewohnten Route durch die deutsche Grenzstadt. Der Allgemeine Studentische Ausschuss (AStA) der Frankfurter Europa-Universität „Viadrina“ ist dennoch zufrieden. Sein Pilotprojekt „Studentenbus“ war in den vergangenen zwei Wochen auf große Resonanz gestoßen.

„Wir hatten mehr als 2000 Fahrgäste, die per Bus von einem Oderufer zum anderen pendelten“, erzählt Initiator Robert Richter. Lediglich Studenten durften die grenzüberschreitende Nahverkehrsverbindung in dieser Zeit nutzen – ihr Ausweis galt als Ticket. Denn die Studentenvertretung AStA hatte den 50 Plätze bietenden Bus bei der Stadtverkehrsgesellschaft gechartert, um einerseits die Machbarkeit, andererseits aber auch die Notwendigkeit einer Bus-Linie zwischen Frankfurt und Slubice zu demonstrieren. „Gerade jetzt, wo die Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Polen weggefallen sind, ist eine öffentliche Verkehrsverbindung über die Oder hinweg ein wichtiges Zeichen“, glaubt Richter.

Vollständiger Text/ cały tekst: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/ziel/604050/DE/?mypag...
Veröffentlichung/ data publikacji: 13.02.2008