Scherenschnitte und Druckgraphik von Melchior Grossek

Melchior Grossek, Das Lied des Todes, 1923

Die Kunst spielte im Leben des Priesters Melchior Grossek stets eine besondere Rolle. Zeit seines Lebens drückte er in zahlreichen Scherenschnitten und Druckgraphiken sein christliches Bekenntnis aus, ebenso wie er die Schrecken des Ersten Weltkrieges auf diese Weise verarbeitete. Geboren 1889 in Bralin, studierte er katholische Theologie in Breslau und begann gleichzeitig eine künstlerische Ausbildung an der dortigen Kunstakademie. Von 1913 bis zu seinem Tod 1967 lebte er in Berlin und war dort als Pfarrer tätig. Tiefe, innige, packende und bisweilen grausige Bilder bestimmen die durch den Berliner Expressionismus deutlich beeinflussten Arbeiten.
Das Oberschlesische Landesmuseum zeigt nun erstmals einen Querschnitt durch sein qualitativ hochwertiges und zu Unrecht in Vergessenheit geratenes künstlerisches Werk.

Eröffnung: Sonntag, 12. Semptember 2010, 15 Uhr

Event: 12.09.2010 - 00:00 - 16.01.2011 - 23:59
Vollständiger Text/ cały tekst:
Veröffentlichung/ data publikacji: 31.08.2010