Ein nötiges Gespräch, genau 71 Jahre nach der Verhaftung Jan Baczewskis

Mehr als 20 Leute saßen am Tisch – vom Bürgermeister bis zum Polizei-Wachenleiter, vom Zentralrat polnisch-sprachiger Bürger bis zur Rangsdorfer Geschichtswerkstatt, vom Mobilen Beratungsteam Brandenburg bis zum Kreistagsvorsitzenden. Der Anlass: In der Rangsdorfer Kurparkallee stand im Juni tagelang unbehelligt ein Schild, dessen Inhalt antipolnische und antijüdische Ressentiments schürt. Im Juli wurde das Haus in Brand gesteckt. Der Erbauer Jan Baczewski (1890-1958) vertrat einst die nationalen Minderheiten im preußischen Landtag, wurde am 1. September 1939 in seinem Rangsdorfer Haus verhaftet, saß im KZ Sachsenhausen, sein Haus wurde zwangsverkauft.

Hinter den in Rangsdorf lebenden Enkelinnen Gabriela und Elzbieta Baczewski liegen schwere Wochen.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 02.09.2010