Der Heimatbegriff im Brockhaus – Die Enzyklopädie

Heimat, Begriff, der die Vorstellung einer teils imaginativ erschlossenen, teils real angebbaren Landschaft oder eines Ortes bezeichnet, zu denen aufgrund tatsächlichen Herkommens oder vergleichbar „ursprünglicher“ Verbundenheitsgefühle eine unmittelbare und für die jeweilige Identität konstitutive Vertrautheit besteht.

Ruthenberg (fot. Roland Semik)

Ruthenberg (fot. Roland Semik)

Zur polnischen Besiedlung der ehemals deutschen Gebiete nach dem Zweiten Weltkrieg. Lebuser Land und Kreis Gubin

Die ehemals deutschen Gebiete, die auf der Potsdamer Konferenz Polen übergeben wurden, stellten ein Drittel des neuen polnischen Staatsterritoriums dar. Für Polen hatten sie eine große Bedeutung in ökonomischer, aber auch in politischer, militärischer und gesellschaftlicher Hinsicht. Zugleich waren sie eine Art Ausgleich des Verlustes von 46 Prozent des Vorkriegsgebietes, das der polnische Staat zugunsten der Sowjetunion eingebüßt hatte.

Stabat Mater von Giovanni Battista Pergolesi 13.11.2016 Brüssow.JPG

Stabat Mater von Giovanni Battista Pergolesi 13.11.2016 Brüssow.JPG

Aus Synagoge wurde Wohnhaus

Jüdische Bürger waren einst auch in den Dörfern im Oderbruch zuhause. Doch die Zeugnisse, die an sie erinnern, sind fast überall verschwunden. Außer in Groß Neuendorf. Dort steht die letzte Dorfsynagoge im Oderbruch, um dessen Erhalt sich Eigentümer Jens Jesse sehr bemüht.

Czlowiek_Roku_Krono_2016.jpg

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