Über die Friedhöfe der „Anderen“

1980 ließ ich mich in Chojna, dem ehemaligen Königsberg in der Neumark nieder. Mit der Architektur der Renaissance und des Barock war ich vertraut, da ich im Lubliner Land aufgewachsen war, um aber Bauwerke der Gotik bewundern zu können, hätte ich nach Krakau oder Thorn fahren müssen, oder besser noch in die Westgebiete Polens.

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Kurze Geschichte des jüdischen Friedhofs Frankfurt (Oder), heute im polnischen Słubice gelegen

Der Friedhof der Frankfurter Juden wurde erstmalig 1399 urkundlich erwähnt. Aus dem Text dieser Verkaufsurkunde geht hervor, dass der Begräbnisort sich dort schon längere Zeit befunden hat. Man geht von gut 100 Jahren aus, so dass seine Einrichtung um 1280-90 stattgefunden haben könnte. Schon vor der Gründung der Stadt Frankfurt (Oder) im Jahre 1253 siedelten sich hier Juden an, die damals aus Westeuropa vertrieben worden waren. Es ist nicht auszuschließen, dass hier Juden begraben sind, die die Stadtgründung miterlebt haben.

prof. dr hab. Dariusz Dyczewski, Chór DON DIRI DON, fot. R. Kalischewski.jpg

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Bürgermeister der Stadt Seebad Ueckermünde Gerd Walther und Prorektor der Hochschule der Künste Dr. Piotr Klimek

Bürgermeister der Stadt Seebad Ueckermünde Gerd Walther und Prorektor der Hochschule der Künste Dr. Piotr Klimek

Im „Exil“ in Eberswalde

Eberswalde liegt weniger als einhundert Kilometer nordöstlich von Berlin und weniger als fünfzig Kilometer von der polnischen Grenze entfernt, also schon im deutsch-polnischen Grenzgebiet. Jedoch ist die Lage der Stadt für einen Grenzgänger nicht besonders günstig – keine Oderbrücke in der Nähe, kein städtisches Zentrum auf dem östlichen Ufer des Flusses, nur ein paar Dörfer, Oderwiesen und Überschwemmungsgebiete. Es ist nicht einfach, Kontakte zum nächsten Nachbarn zu knüpfen. Und doch war am 14. Mai d.J.

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