Xenophobie / ksenofobia

Vereine wollen Nazi-Aufmarsch blockieren

Am 10. November wollen Neonazis in Frankfurt (Oder) wieder aufmarschieren. Christopher Voß vom Verein "Friedensdorf Storkow" und Iwona Kafih aus Frankfurt (Oder) stellten jetzt im "Roten Café" in Eisenhüttenstadt die Gegenaktion vor. Mit einer Sitzblockade soll der Nazi-Aufmarsch verhindert werden.Die Neonazis haben "ihren" Frankfurt (Oder)-Tag unter das Motto: "Raus aus der EU - Grenzen dicht!" gestellt.

Veröffenlichung/ data publikacji: 07.11.2012

Tuż za mostem granicznym: czy neonaziści przegrają z sojuszem?

Niemieccy neonaziści powiązani z NPD organizują we Frankfurcie nad Odrą przemarsz pod antypolskimi i rasistowskimi hasłami. Wiosną próbowali tworzyć klimat nienawiści wobec Polaków, wtedy utknęli jednak na przedmieściach zablokowani przez antyfaszystów i rozjechali się do domów. W sobotę znów napotkają opór.
Zapowiada się, że i tym razem antyfaszystów będzie wielokrotnie więcej niż demonstrujących neonazistów.

Veröffenlichung/ data publikacji: 07.11.2012

Rechte Morde werden überprüft

Innenminister Dietmar Woidke (SPD) will 18 Mordfälle, die einen rechten Hintergrund haben könnten, neu prüfen. Das Aktionsbündnis hatte eine Neubewertung angemahnt. Journalisten und der Verein Opferperspektive gehen von mindestens 27 Opfern rechter Gewalt seit 1990 aus; bislang sind davon neun offiziell anerkannt.

Veröffenlichung/ data publikacji: 07.11.2012

Słubice: Antyfaszyści znów chcą zatrzymać neonazistów

Niemiecka NPD kolejny raz, w sobotę 10 listopada, wyjdzie na ulice, żeby namawiać do uszczelnienia granic i zerwania z Unią Europejską. Antyfaszyści chcą temu zapobiec. Namawiają do pokojowej blokady mieszkańców z obu stron Odry.

Veröffenlichung/ data publikacji: 06.11.2012

Löscht der Kreis die Fackeln der Neonazis in Wolgast?

Während die Vorbereitungen für Gegenaktionen am 9. November begonnen haben, prüft der Landkreis Vorpommern-Greifswald weiterhin ein komplettes Verbot des NPD-Aufmarschs.

Veröffenlichung/ data publikacji: 03.11.2012

Wo die Erinnerung nachwächst

Am 74. Jahrestag der Pogromnacht weiht Eberswalde auf dem Areal der einst gebrandschatzten Synagoge eine ungewöhnliche Skulptur ein. Hinter Mauern sollen dort Bäume das jüdische Gotteshaus über die Jahre symbolisch sichtbar werden lassen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 03.11.2012

Flüchtlingsprotest in Berlin „Sie sollen uns ernst nehmen!“

Neun Tage lang haben 15 Flüchtlinge in Berlin mit einem Hungerstreik für mehr Rechte demonstriert. Das Brandenburger Tor ist zu ihrem Symbol geworden. Abschaffung der Residenzpflicht, der Sammelunterkünfte, des Abschiebegesetzes und Anerkennung aller Asylsuchenden als politische Flüchtlinge: das sind die Forderungen der Hungerstreikenden.

Veröffenlichung/ data publikacji: 03.11.2012

Opferangehörige über die NSU-Morde „Es waren eben nur Türken“

Fadime Simsek, Nichte des ersten Opfers, über das Leben nach dem Mord und ihr verlorenes Vertrauen in die Behörden. In den Medien wurde die Serie von Morden an einem griechischstämmigen und acht türkischstämmigen Männern „Döner-Morde“ genannt ...
... das fand ich krass. Da wurden Menschen zu einem Klumpen Fleisch reduziert. Aber was hätte man machen sollen? Im Nachhinein denke ich, wir Türken waren zu passiv, wir hätten auf den Tisch hauen müssen. Wir haben still abgewartet, bis die Täter entdeckt werden.

Veröffenlichung/ data publikacji: 02.11.2012

Multiples Staatsversagen

13 Jahre lang ließen Polizei und Geheimdienste die NSU-Terroristen rauben und morden - das größte Staatsversagen in der BRD-Geschichte. Mehr als zehn Jahre konnten die rechtsextremen Terroristen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) raubend und mordend durch Deutschland ziehen. Zehn Menschen erschossen sie und verletzten bei Bombenanschlägen mehr als 20 weitere – ohne dass sie jemand stoppte.

Veröffenlichung/ data publikacji: 02.11.2012

Flüchtlinge protestieren - Lieber in der Kälte hungern

Hier, vor dem weltbekannten Berliner Wahrzeichen, protestieren seit Anfang Oktober rund zwanzig Asylbewerber gegen die Residenzpflicht, der sie gesetzlich unterliegen. Acht Tage und Nächte haben sie nun schon auf den blanken Steinen verharrt, 16 von ihnen haben am Mittwoch aufgehört zu essen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 01.11.2012