Groß Neuendorf

Aus Synagoge wurde Wohnhaus

Groß Neuendorf (GMD) Jüdische Bürger waren einst auch in den Dörfern im Oderbruch zuhause. Doch die Zeugnisse, die an sie erinnern, sind fast überall verschwunden. Außer in Groß Neuendorf. Dort steht die letzte Dorfsynagoge im Oderbruch, um dessen Erhalt sich Eigentümer Jens Jesse sehr bemüht.

Veröffenlichung/ data publikacji: 18.07.2007

Jüdische Spuren im deutsch-polnischen Grenzgebiet

Jüdische Geschichte im heutigen deutsch-polnischen Grenzgebiet ist eine geteilte Geschichte und vielleicht deswegen nicht genug erforscht, auf beiden Seiten der Grenze. Dennoch gibt es sowohl in Polen als auch in Deutschland eine nicht geringe Zahl von Initiativen, die sich dem schwierigen Thema widmen: akademische Forschungsprojekte, Schülergruppen, Lokalhistoriker. Einige von ihnen kamen Mitte Juni nach Groß Neuendorf an der Oder, um an einem Workshop teilzunehmen, der von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Brandenburg im Rahmen des Projektes „Spurensuche“ organisiert wurde.

Veröffenlichung/ data publikacji: 17.07.2007

Dziedzictwo niczyje

Groß Neuendorf

"Każda forma pamięci i czci jest pożądana, byle tylko nie dać przystępu zobojętnieniu" - tak pisał polski pisarz Stanisław Vincenz na temat pamięci o Żydach z Kołomyi. Zacytował je 17 czerwca Mirosław Opęchowski z Wojewódzkiego Urzędu Ochrony Zabytków w Szczecinie podczas konferencji "Żydzi na polsko-niemieckim pograniczu". W nadodrzańskiej wsi Gross Neuendorf zorganizowało ją Towarzystwo Polsko-Niemieckie Brandenburgii w ramach projektu "Po śladach. Stara, nowa, obca mała ojczyzna", wspieranego przez pełnomocnika rządu Brandenburgii ds. integracji.

Veröffenlichung/ data publikacji: 03.07.2007

Spurensuche an der Oder Jüdisches im deutsch-polnischen Grenzgebiet

Am 17. Juni lud die Deutsch-polnische Gesellschaft Brandenburg im Rahmen des Projektes «Spurensuche alte, neue, fremde Heimat – in der deutsch-polnischen Grenzregion» zu einem Tagesseminar nach Groß-Neuendorf an der Oder und stieß mit dieser Veranstaltung auf erstaunlich große Resonanz: über 60 Lokalhistoriker, Pädagogen und Journalisten befassten sich mit der Geschichte der Juden in den Provinzen Brandenburg und Pommern und mit dem Umgang mit historischen Zeugnissen links und rechts der Oder.

Veröffenlichung/ data publikacji: 17.06.2007

Aus Synagoge wurde Wohnhaus

Jüdische Bürger waren einst auch in den Dörfern im Oderbruch zuhause. Doch die Zeugnisse, die an sie erinnern, sind fast überall verschwunden. Außer in Groß Neuendorf. Dort steht die letzte Dorfsynagoge im Oderbruch, um dessen Erhalt sich Eigentümer Jens Jesse sehr bemüht.

Zwischen Vergessen und Erinnerung

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Spuren jüdischen Lebens im Oderbruch (Groß Neuendorf)

Zum Mythos Oderbruch gehören Schlagworte wie religiöse Toleranz und Asyl für Glaubensverfolgte aus fernen Regionen. In erster Linie betrifft dies Siedler, die religiösen Minderheiten angehörten und im Zuge der Kolonisierung des Oderbruchs ins Land gekommen waren. Vernachlässigt werden dabei in der Regel die jüdischen Bewohner des Bruchs. Möglicherweise erscheint die Beschäftigung mit dem jüdischen Leben im Oderbruch auf den ersten Blick ungewöhnlich.

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