Thomas Urban

Aufregung um die "blonde Bestie"

Wie die polnischen Medien und der frühere Außenminister Bartoszewski ein Zerrbild von der Vertriebenen-Chefin Erika Steinbach zeichnen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 25.02.2009

Auf dem Irrweg

Wladyslaw Bartoszewski hat die Versöhnung von Polen und Deutschen vorangebracht - im Umgang mit Erika Steinbach und dem Bund der Vertrieben hat er sich aber völlig verrannt.

Veröffenlichung/ data publikacji: 17.02.2009

"Eine politische Unanständigkeit"

Nach heftigen Reaktionen aus Warschau verschleppt Kanzlerin Merkel eine Entscheidung über die Personalie Steinbach.

Veröffenlichung/ data publikacji: 17.02.2009

Tekst korespondenta Gazety "Süddeutsche Zeitung" o sformulowaniu "polski obóz"

W poniedziałkowym wydaniu [z 24.11.2008 r., red.] redaktor naczelny dziennika „Die Welt” Thomas Schmid przeprosił rząd Polski za zwrot „były polski obóz koncentracyjny Majdanek”. Sformułowanie to użyte w reportażu o rodzinie młodego Izraelczyka, który zginął w czasie zamachu terrorystycznego, wywołało w Polsce burzę protestów.

Veröffenlichung/ data publikacji: 27.11.2008

Geschichte für Populisten. Wie Polen mit Kritik an ausländischen Medien Politik macht

Der Chefredakteur der Tageszeitung Welt, Thomas Schmid,hat sich für die Formulierung "das ehemalige polnische Konzentrationslager Majdanek" in der Montagsausgabe seiner Zeitung bei der Regierung in Warschau entschuldigt. Die Formulierung in einer Reportage über die Familie eines bei einem Terroranschlag umgekommenen jungen Israeli hatte in Polen einen Proteststurm hervorgerufen. Vizeaußenminister Ryszard Schnepf drohte der Welt mit einem Prozess wegen Verleumdung der polnischen Nation.

Veröffenlichung/ data publikacji: 27.11.2008

Polen wirbt für größere EU-Erweiterung

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk ist am Montag in seiner Heimatstadt Danzig mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammengetroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand nach Informationen aus beiden Delegationen die Lage in der Europäischen Union nach der Ablehnung des EU-Reformvertrags durch die Iren sowie eine gemeinsame Ostpolitik der EU.

Veröffenlichung/ data publikacji: 16.06.2008

Polnische Annäherung

Fast wie eine Geheimsache hat die kleine Berliner Delegation unter Führung von Kulturstaatsminister Bernd Neumann ihre Warschauer Mission behandelt.

Sie kam an die Weichsel, um die Mitwirkung der polnischen Seite an einem Projekt zur Dokumentation von Vertreibungen zu erreichen. Das Thema hatte in den letzten Jahren einen düsteren Schatten auf die Beziehungen zwischen beiden Ländern geworfen. Nun aber spricht vieles dafür, dass die Aufregungen sich legen - hoffentlich für immer.

Veröffenlichung/ data publikacji: 06.02.2008

Aus Versehen verhaftet

Wohl selten haben die bundes-deutschen Behörden so schnell reagiert: Schon wenige Stunden nach den ersten Medienberichten über drei gänzlich unbescholtene türkische Studentinnen, die in Handschellen von der Bundespolizei nach Polen abgeschoben wurden, räumte das Innenministerium in Berlin ein, dass es sich um ein Missverständnis gehandelt habe. Das deutsche Generalkonsulat in Breslau empfing die drei, die dort am Erasmus-Programm der EU teilgenommen haben. Sie erfuhren, dass die Einreisesperre wegen "Grenzverletzung" aufgehoben sei.

Veröffenlichung/ data publikacji: 06.02.2008

Deutsche Gründlichkeit

Ein Semester lang haben Eylem, Figen und Özge, drei Studentinnen aus der türkischen Millionenstadt Izmir am Mittelmeer, Seminare und Vorlesungen über die Europäische Union besucht. Sie nehmen an dem von der EU finanzierten englischsprachigen Erasmus-Programm an der Universität der schlesischen Metropole Breslau teil, wie fünf Dutzend weitere Studenten aus zwanzig europäischen Ländern.

Veröffenlichung/ data publikacji: 01.02.2008

Aus Angst wird Wut

Die Krakauer Staatsanwaltschaft überprüft, ob nicht der strafbare Tatbestand der "Verleumdung der polnischen Nation" vorliegt. Und Janusz Kurtyka, der nationalkonservative Direktor des Instituts für das Nationale Gedenken (IPN), das die Akten der polnischen Stasi verwaltet, nennt den Autor einen "Vampir der Geschichtsschreibung" Eine bessere Reklame könnte sich der angesehene Krakauer Verlag Znak (Zeichen) für sein neuestes Buch kaum wünschen. Es heißt schlicht "Angst‘‘.

Veröffenlichung/ data publikacji: 16.01.2008