Märkische Oderzeitung

Märkische Oderzeitung

Name: Märkische Oderzeitung
Gegründet: 1990
Sitz: Frankfurt (Oder)
Erscheinungsrhythmus: täglich
Internetseite: http://www.moz.de/
Weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4rkische_Oderzeitung

Ablasshandel in der Marienkirche

"Bitte halten Sie jetzt Ihre Ablässe bereit", fordert Johann Tetzel die Besucher der St. Marienkirche auf. "Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt." Er geht von einer Person zur nächsten und setzt danach seine weiße Kapuze wieder auf.

In dem mittelalterlichen Kostüm steckt Stefan Stern vom Modernen Theater Oderland (MTO), das am Sonntag zum letzten Mal die szenische Zeitreise "Wenn der Luther mit dem Tetzel..." in der St. Marienkirche aufgeführt hat.

Veröffenlichung/ data publikacji: 30.10.2017

Gemeinsames Ringen um den Ausbau der Ostbahn

Die Situation ist äußerst widersprüchlich: Seit vor zehn Jahren deutsche und polnische Kommunen die "Interessengemeinschaft Ostbahn" gründeten, haben sich die Fahrgastzahlen auf dieser Strecke auf jährlich rund 100000 verdreifacht. Und sowohl die Deutsche Bahn wie auch Berlin, Brandenburg und Polen investierten nicht unerhebliche Summen in die Ertüchtigung der Strecke sowie in die Gestaltung von Bahnhöfen und deren Umfeld. Trotzdem wurde die geforderte Elektrifizierung und durchgehende Zweigleisigkeit dieser Strecke nicht in den Bundesverkehrswegeplan 2030 aufgenommen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 21.10.2016

Oder gibt weitere Grabsteine frei

Das Niedrigwasser der Oder hat sie freigelegt. Regionalforscher haben in diesem Sommer mehr als 40 Fragmente von Grabsteinen des kommunalen Friedhofs der Dammvorstadt, dem heutigen Slubice, an den Buhnen der Oder geborgen.
Zu den besonderen Funden zählen nach Einschätzung von Slubices ehrenamtlichem Denkmalschützer Roland Semik ein Stein aus dem Jahr 1867, der zweitälteste der bisherigen Sammlung.

Veröffenlichung/ data publikacji: 12.10.2016

Polnischer Bürgermeister bremst Kontakte

In der polnischen Kleinstadt Witnica, die zwischen Küstrin und Gorzów liegt, war nach 1990 viel für die Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit des Ortes und die Kooperation mit Brandenburg getan worden. Seit jedoch ein neuer Bürgermeister im Amt ist, steht manches in Frage.
Es sei in Witnica inzwischen so, wie in Polen im Ganzen, meint Zbigniew Czarnuch: "Offiziell wird getan, als sei die Kooperation mit Deutschland in Ordnung, auch weil man dafür Fördermittel bekommt. In Wahrheit ist es eine formale Zusammenarbeit ohne Emotionen."

Veröffenlichung/ data publikacji: 06.10.2016

Lapidarium in Slubice wird gereinigt

Das deutsche Lapidarium am Kommunalfriedhof in Slubice ist im Jahre 2012 als Initiative der Regionalforscher Eckard Reiß und Roland Semik vom Historischen Verein zu Frankfurt entstanden. Es handelt sich dabei momentan um eine Sammlung von etwa 40 Grabplatten- und Steinen vom ehemaligen Frankfurter Dammvorstadt-Friedhof aus dem 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Kurz vor dem Allerheiligentag soll das Gelände wieder gereinigt werden.

Veröffenlichung/ data publikacji: 22.10.2015

Heiliger Ort mit Nachtclub

Der alte jüdische Friedhof von Frankfurt, der sich heute in Slubice befindet, hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Noch vor 15 Jahren befand sich auf dem Gelände ein Bordell. Nun ist wieder Stille eingekehrt.

Veröffenlichung/ data publikacji: 13.10.2015

Blick über die Oder

Stettin. Islamfeindliche Hetze in Fußballstadien
In mehreren Stadien der obersten polnischen Fußballliga grölten Hooligans am vergangenen Wochenende anti-islamische Parolen. Besonders aggressiv taten sich die für ihre Gewaltbereitschaft bekannten Anhänger von „Pogon Stettin“ hervor, die minutenlang riefen: „Islamische Schweine brauchen wir nicht in Stettin.“ Allerdings gab es in der Stadt auch eine kleinere Demonstration zur Unterstützung von Flüchtlingen. Die polnische Fußballliga forderte die Vereine auf, gegen solche Ausschreitungen vorzugehen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 15.09.2015

Blick über die Oder

Neues Musikforum in Breslau eröffnet
In Breslau ist am Wochenende das „Nationale Musikforum“ eröffnet worden. Dieser kulturelle Leuchtturm entstand anlässlich der Wahl Breslaus zur „Europäischen Kulturhauptstadt“ im kommenden Jahr. Seine Premiere erlebt der Neubau aber bereits mit dem Festival „Wratislavia Cantans“, dessen 50. Auflage am Sonntag begann und bis 19. September dauert. Der Konzertsaal des Forums zählt mit 1820 Plätzen zu den größten in ganz Polen.

Warschau. Referendum scheitert an Desinteresse

Veröffenlichung/ data publikacji: 08.09.2015

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