Uwe Stiehler

Sparen und Zaubern

Eigentlich müsste dieses Haus als Theaterwunder gefeiert werden. Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt (ubs) haben die Wende und das vom Land verordnete Theatersterben überstanden. Weil sich die Stadt immer zu diesem Haus bekannt hat. Das Publikum sowieso. Und bis eben erschien vor allem Reinhard Simon, der Intendant, als großer Macher dieses Erfolges.

Veröffenlichung/ data publikacji: 23.11.2013

Viadrina verleiht Karl Dedecius die Ehrendoktorwürde

Vielleicht hat die Literatur Karl Dedecius das Leben gerettet. Nachdem er bei der Schlacht um Stalingrad, in der zwei Tyrannen etwa eine halbe Million Menschen opferten, in sowjetische Gefangenschaft gerät, bringt er sich selbst Russisch bei. Er klammert sich an Puschkin und Lermontow und schreibt seinen Wachmännern deren Liebesbriefe, weil er so einen poetischen Wortschatz hat. Von Paulus’ riesiger, in Stalingrad untergegangener Armee kehren nur 6000 Männer nach Deutschland zurück. Karl Dedecius ist einer von ihnen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 17.06.2011

Wieder Fähre von Kienitz nach Hälse

Güstebieser Loose hat seine Oderfähre. Jetzt möchte auch die Gemeinde Letschin eine haben. Die Gemeindevertreter haben der Einrichtung einer Fährverbindung bereits zugestimmt, die zwischen Kienitz und Porzecze (Hälse) eingerichtet werden soll.

Veröffenlichung/ data publikacji: 11.04.2008

Aus Synagoge wurde Wohnhaus

Groß Neuendorf (GMD) Jüdische Bürger waren einst auch in den Dörfern im Oderbruch zuhause. Doch die Zeugnisse, die an sie erinnern, sind fast überall verschwunden. Außer in Groß Neuendorf. Dort steht die letzte Dorfsynagoge im Oderbruch, um dessen Erhalt sich Eigentümer Jens Jesse sehr bemüht.

Veröffenlichung/ data publikacji: 18.07.2007

Aus Synagoge wurde Wohnhaus (Z synagogi powstał dom mieszkalny)

Jüdische Bürger waren einst auch in den Dörfern im Oderbruch zuhause. Doch die Zeugnisse, die an sie erinnern, sind fast überall verschwunden. Außer in Groß Neuendorf. Dort steht die letzte Dorfsynagoge im Oderbruch, um dessen Erhalt sich Eigentümer Jens Jesse sehr bemüht.

Aus Synagoge wurde Wohnhaus

Jüdische Bürger waren einst auch in den Dörfern im Oderbruch zuhause. Doch die Zeugnisse, die an sie erinnern, sind fast überall verschwunden. Außer in Groß Neuendorf. Dort steht die letzte Dorfsynagoge im Oderbruch, um dessen Erhalt sich Eigentümer Jens Jesse sehr bemüht.