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Die Stadt an der Oder soll Metropolregion werden – aber ohne die deutschen Nachbarkommunen

Eine neue Philharmonie, neue Hochschulen, ein schicker Yachthafen – die polnische Großstadt Stettin will sich zusammen mit den umliegenden Gemeinden zu einer Metropolregion entwickeln. Dazu gehören auch einige deutsche Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern, in denen wegen der günstigen Miet- und Kaufpreise bereits viele Polen leben und die auch von den Investitionen Stettins profitieren sollen. Allerdings werden sie formal nicht zur Metropolregion gehören können. Denn für Warschau endet die Metropolregion an der polnischen Grenze.

Veröffenlichung/ data publikacji: 24.02.2010

Woodstock in Zdyna - Die leise Rückkehr der Lemken

30 Prozent der polnischen Bevölkerung gehörten in der Zwischenkriegszeit nationalen Minderheiten an. Neben Deutschen gab es Ukrainer und Lemken, Weißrussen, Tschechen und Slowaken, Litauer, Russen, Armenier, Juden, aber auch Roma, Tataren und sogenannte Karaimer. Leise und fast unbemerkt sind inzwischen immer mehr der einst Vertriebenen in ihre alte Heimat zurückgekehrt und versuchen nun gemeinsam mit ihren polnischen Nachbarn ihrer fast untergegangen Kultur neues Leben einzuhauchen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 19.02.2010

Leben im Schatten von Auschwitz

Das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz bestimmt das Leben in der polnischen 40.000-Einwohner-Stadt Oswiecim.
800 Jahre alt ist Oswiecim, eine kleine Stadt unweit von Krakau. Ein Schloss gibt es dort, eine alte Kirche und eine Synagoge. Doch das weiß kaum einer von den Millionen Touristen, die die Stadt jährlich besuchen. Sie alle kommen nach Auschwitz, so der deutsche Name, um das ehemalige Konzentrationslager zu besichtigen, das die Nazis unweit der Stadt errichtet hatten.

Veröffenlichung/ data publikacji: 25.01.2010

Ein Holocaust-Opfer wurde auf Facebook virtuell zum Leben erweckt

„Ich heiße Henio Żytomirski. Ich bin sieben Jahre alt. Ich wohne in der Szewska Straße 3 in Lublin“, so schreibt der kleine Junge auf seinem Profil. Daneben ein kleiner Junge in kurzen Hosen und einem schneeweißen Hemd, schwarze Haare, dunkle Augen, verschmitzter Blick. Es könnte ein normales Facebook-Profil sein. Aber Henios Geburtsdatum ist der 25. März 1933. Älter als sieben oder acht Jahre ist er nicht geworden. Er wurde von den Nazis in einem Konzentrationslager getötet, weil er Jude war.

Veröffenlichung/ data publikacji: 07.12.2009

1989 - 20 Jahre danach - Neue Artikel von n-ost

Mit einer Artikelreihe erinnern n-ost und Renovabis an die Veränderungen im Osten Europas seit der politischen Wende

Veröffenlichung/ data publikacji: 06.02.2009

„Rechtsextremismus und Antisemitismus in Mittel-, Ost- und Südosteuropa“

Dokumentation zum n-ost-Stipendienprogramm erschienen. In Russland werden Hetzjagden auf Kaukasier veranstaltet und fühlen sich afrikanische Studenten bedroht. In Ungarn werden mitten in Budapest 56 „Gardisten“ unter der rot-weiß-gestreiften Arpad-Fahne der rechtsextremen Pfeilkreuzler vereidigt und veranstalten Demonstrationszüge durch Roma-Siedlungen. Rumänische und bulgarische Abgeordnete verhelfen nach dem EU-Beitritt dieser Länder den rechtsextremen Parteien im EU-Parlament erstmals – wenn auch nur kurzzeitig - zur Fraktionsstärke.

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