Philipp Gessler

Der neue Herr über die Akten - Gift für die Stasi

Roland Jahn brachte einst den DDR-Geheimdienst zur Raserei: Am Montag wird der Dissident und einstige Gefangene der Mielke-Truppe neuer Chef der Stasi-Unterlagen-Behörde. Reporter Philipp Gessler hat mit Jahn und Weggefährten aus seiner Zeit im Osten und Westen gesprochen, Jahns Artikel und Berichte ausgewertet und Stasi-Dokumente gelesen. In einer Ganzen Geschichte in der aktuellen sonntaz erzählt er, wie die DDR sich einen ihrer gefährlichsten Dissidenten selbst gemacht hat.

Veröffenlichung/ data publikacji: 13.03.2011

BND bezahlte Gestapo-Mann - Die Akte Klaus Barbie

Der Student Peter Hammerschmidt bat beim BND um Akteneinsicht, ließ nicht locker und fand heraus: Nazi-Schlächter Klaus Barbie spitzelte in den 60ern für den BND.

Veröffenlichung/ data publikacji: 09.02.2011

Fast schon auf der Höhe der Zeit

Als sich Edmund Stoiber vor drei Jahren in seinen letzten Tagen als bayerischer Ministerpräsident von den Sudetendeutschen verabschiedete, hatten nicht wenige der 7.000 Zuhörer im Saal, so wurde berichtet, Tränen in den Augen. Der CSU-Politiker und "Schirmherr" der Vertriebenen aus dem heutigen Tschechien erinnerte in Augsburg daran, dass sein erster öffentlicher Auftritt als Landesvater 14 Jahre zuvor eine Rede auf einem Treffen der Sudetendeutschen Landsmannschaft gewesen war.

Veröffenlichung/ data publikacji: 21.12.2010

30. Todestag von Rudi Dutschke

taz: Herr Ruetz, vor 30 Jahren starb Rudi Dutschke an den Spätfolgen eines Attentats auf ihn. Sie haben den Sprecher der 68er-Studenten oft fotografiert, auch in fast intimen Situationen, etwa beim Wickeln seines Sohns. Was für ein Mensch war Dutschke?

Michael Ruetz: Schwer zu sagen. Er war jedenfalls einer, der eine große Ausstrahlung hatte. Ich glaube, 68 wäre etwas anderes ohne Rudi Dutschke.

Veröffenlichung/ data publikacji: 24.12.2009

Steinbachs Truppen

Es ist ein seltsamer Refrain, den der Chor der Seniorenpflege Wusterhausen da anstimmt: "Ich zweifle oft daran", singen die rund 30 betagten Herrschaften in roten und schwarzen Jacketts, "dass die Welt uns wirklich lieben kann." Aber, so geht es vor dem Hintergrund von Geschirrgeklirre weiter: "Für Wunder ist's niemals zu spät." Die etwa 200 Vertriebenen im früheren Kantinensaal der Stärkefabrik im brandenburgischen Städtchen Kyritz mögen es glauben. Manche summen leise mit.

Veröffenlichung/ data publikacji: 04.12.2009

Wider den Antisemitismus

Jesus sollen sie ermordet und in Hollywood das Sagen haben. Juden sind nach wie vor Ziel gängiger Vorurteile. Ein neues Buch speziell für Lehrer und Schüler entkräftigt Klischees.

Veröffenlichung/ data publikacji: 13.08.2008
Inhalt abgleichen