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Nur 23 Prozent im Tariflohn: Löhne im Osten weiter niedrig

Auch fast ein Vierteljahrhundert nach der Wende werden die Menschen im Osten Deutschlands im Durchschnitt deutlich schlechter bezahlt als die Bürger im Westen der Republik. Das ist das Ergebnis einer am Dienstag von Brandenburgs Arbeitsminister Günter Baaske (SPD) vorgestellten Studie.

Veröffenlichung/ data publikacji: 30.07.2013

Polen protestieren gegen Moscheebau

Auch in Polen regen sich die Islamkritiker. "Blinde Toleranz zerstört die Vernunft", "Die Scharia ist gegen die Demokratie" - mit solchen Parolen auf Transparenten demonstrierten am Sonnabend etwa 200 Personen in Warschau gegen eine Großmoschee für 11 000 Gläubige. Ungefähr 50 Gegendemonstranten protestierten gegen den Aufmarsch.

Veröffenlichung/ data publikacji: 29.03.2010

Autodiebe nutzen offene Grenze

Die Zahl der Autodiebstähle in Grenznähe ist in Brandenburg weiter gestiegen. Das belegt eine Kriminalitätsstatistik, die Polizeipräsident Arne Feuring am Montag präsentiert hat. Bis Ende Oktober 2009 wurden in Schwedt, Frankfurt, Guben und Forst jeweils mindestens doppelt so viele Autodiebstähle gezählt wie im gesamten Jahr 2007. Bis auf Frankfurt meldeten alle Grenzorte auch gegenüber 2008 einen nochmaligen Zuwachs. Auch die anhaltend hohe Zahl von Einbrüchen in Lauben und Garagen bereitet der Polizei zwei Jahre nach dem Wegfall der Grenzkontrollen zu Polen "große Probleme".

Veröffenlichung/ data publikacji: 14.12.2009

Streit um billige Neuwagen

Deutsche Autohändler, die in Polen Neuwagen erwerben wollen, gehen derzeit leer aus. Wie Händler berichten, haben mehrere Hersteller an sie gebundene Autohäuser in Polen angewiesen, nicht an Deutsche zu verkaufen. Ein Potsdamer Verkehrsanwalt sieht darin einen klaren Verstoß gegen EU-Recht.
Die Abwrackprämie in Deutschland und der schwache polnische Zloty führen offenbar zu Verwerfungen auf dem Automobilmarkt.

Veröffenlichung/ data publikacji: 24.02.2009

Streit um Uckermark-Werbung

Die Radlergruppe aus dem Barnim traute jüngst am Grenzübergang Schwedt ihren Augen kaum. „Uns schockierte der Inhalt der Begrüßungsschilder auf deutscher Seite“, so Sabine Wilbrandt aus Wandlitz. „Bleiben Sie entspannt“, steht dort, wenn man die Uckermark Richtung Polen verlässt. „Jetzt wird's schön!“, heißt es für alle, die aus Polen kommen. „Die Sprüche empfinden wir als Diskriminierung unserer polnischen Nachbarn“, erklärt die Radlerin.

Veröffenlichung/ data publikacji: 17.11.2008
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